Folgendes BIld ist im neuen Spiegel Ausgabe 10/2005, und zwar geht es dort um die Zukunft der Musikbranche im Bezug auf MP3 und Tauschbörsen und allesm PipaPo...
Kein Wort von MEtallica im Bericht.
Folgendes BIld ist im neuen Spiegel Ausgabe 10/2005, und zwar geht es dort um die Zukunft der Musikbranche im Bezug auf MP3 und Tauschbörsen und allesm PipaPo...
Kein Wort von MEtallica im Bericht.
und?
Wow^^
wir sollen raukriegen wann und wo das abgebildete konzert war ;), is doch logisch ![]()
in den usa natürlich...center stage is ja da am start !sieht doch wohl jeder !
![]()
Wahnsinn ![]()
![]()
ähm..
san diego
VERSUCHT MIR MAL DAS GEGENTEIL ZU BEWEISEN .. ![]()
nenene,das ist der erste uniondale gig...klarer fall.ich sehe das an den tribünen,die sind da einfach so ! ![]()
so fucking what?!?
ich war leider noch nie im spiegel kann leider nicht mitreden ![]()
da lars auf dem bild sichtlich noch nicht so einen bart hat wie auf den letzten gigs der tour muss das bild auf jeden fall vom ersten teil der us-tour stammen da es ja aufgrund der centerstage nicht von europa herruhen kann ![]()
So, dann mal für euch der passende Bericht aus dem Spiegel 10/2005:
O N L I N E - M U S I K
Lieder in Ketten
Kunden von Internet-Musikläden wird einiges zugemutet: Sie können oft nicht frei
über die gekauften Stücke verfügen, bei Gerätewechsel droht sogar Totalverlust.
Spätestens seit Bachs virtuosen Fugenkreationen
weiß jeder Komponist,
wie eng Mathematik und Musik
zusammengehören. Heutzutage sollte
aber auch jeder Zuhörer das Einmaleins
beherrschen.
Beim Kauf von Liedern in Internet-Musikläden
muss der zahlende Kunde häufig
mitzählen, wie oft er seine Stücke schon
auf CD gebrannt oder auf wie vielen Geräten
er sie abgespielt hat – sonst beraubt er
sich schnell seiner Abspielrechte.
Beim T-Online-Shop Musicload etwa,
dem Marktführer in Deutschland, reicht
mitunter der Umstieg auf einen neuen
Rechner – und die gekauften Titel verabschieden
sich ins Datennirwana.
Schuld ist das sogenannte Digitale Rechtemanagement
(DRM), mit dem die Plattenfirmen
ihre Musik vor Raubkopierern
schützen wollen. Die Wortschöpfung Rechtemanagement
entpuppt sich bei näherer
Betrachtung als klassischer Euphemismus:
In Wirklichkeit handelt es sich eher um
ein Restriktionsmanagement, durch das die
Lieder an die Kette gelegt werden.
Zum Schutz vor hemmungslosem Kopieren
sind die Musikdateien verschlüsselt.
Sie setzen sich nur dann zu hörbaren
Klängen zusammen, wenn eine Abspielerlaubnis
vorliegt. Auch das Kopieren
auf MP3-Player wird durch DRM meist
limitiert.
Bei Musicload ist die Abspiel- und
Brennlizenz eng an den Computer gebunden,
über den der Song gekauft wurde.
Wer sich ein Jahr später einen neuen Rechner
anschafft und den alten verkauft, hat
seine Hörrechte verwirkt – die Lizenz kann
nicht übertragen werden. Eine Zumutung,
die früher undenkbar gewesen wäre: Wie
hätten Musikfans wohl reagiert, wenn sie
sich nach der Anschaffung eines neuen
Plattenspielers auch gleich alle Schallplatten
hätten neu kaufen müssen?
„Wir können dem Kunden keine lebenslange
Garantie geben, dass er den Titel
auf seinem PC abspielen kann“, sagt
Musicload-Sprecher Martin Frommhold.
Immerhin aber habe der Kunde die Möglichkeit,
die gekaufte Musik auf CD zu
brennen und sie langfristig zu archivieren,
so Frommhold. In der Regel darf ein Song
Bei Finetunes bekommt der Fan frei
kopierbare Musikdateien im bekannten
MP3-Format, die lediglich ein individuelles,
digitales Wasserzeichen tragen. „Komplizierte
DRM-Systeme lösen das Problem
illegaler Downloads nicht“, meint Segebrecht,
„sie ermuntern im Gegenteil, sich
Musik illegal zu beschaffen.“
Die Großen des Online-Musikgeschäfts
setzen hingegen sämtlich auf DRM – egal
ob sie Musicload, iTunes (Apple) oder
Connect (Sony) heißen. Und als wäre die
Verschlüsselung nicht schon kompliziert
genug, gibt es mehrere DRM-Techniken,
die unterschiedliche Player voraussetzen.
Was die Nutzungsbeschränkungen betrifft,
zeigt sich iTunes noch am kulantesten.
Hier darf ein gekauftes Lied beliebig
oft auf CD gebrannt oder auf das
Abspielgerät iPod kopiert werden. Selbst
ein Rechnerwechsel endet nicht im Totalverlust
wie bei Musicload. Zumindest der
in Lizenzangelegenheiten belesene
Nutzer kann seine Hörrechte auf
dem alten PC deaktivieren, um sie
danach am neuen wieder zu aktivieren.
Trotz aller Nachteile preist vor
allem Microsoft die Vorzüge des
eigenen DRM-Systems an. „Ein Label
könnte zum Beispiel auch Lieder
zum einmaligen Anhören anbieten“,
sagt Cyrill Glockner, Manager
der Digital Media Division
bei Microsoft, „etwa als kostenlose
Werbung für ein neues Album.“
Andererseits kennt auch Microsoft-
Manager Glockner aus eigener
Erfahrung die Schwierigkeiten mit
DRM: „Mein Autoradio versteht
nicht, was ich aus dem Netz heruntergeladen
habe.“ Wie man bei
Microsoft den Abspielwirrwarr lösen
will, ist klar: Alle Geräte vom
Autoradio bis zum Handy sollen
künftig DRM unterstützen – vorzugsweise
die Verschlüsselungstechnik
aus dem eigenen Haus.
Finetunes-Sprecher Segebrecht
glaubt, dass es bei DRM-Formaten
gar nicht so sehr um den Schutz der
Künstler, sondern vielmehr um die
Kontrolle des Vertriebskanals für
Musik geht. „Das Ergebnis ist klar“,
sagt Segebrecht: „kein offenes Format,
keine Kompatibilität, keine
Benutzerfreundlichkeit.“
___
Wie hätten früher Musikfans reagiert, wenn
sie mit einem neuen Plattenspieler auch
alle Platten hätten neu kaufen müssen?
___
Findige Musikfans haben allerdings
längst einen simplen Weg
gefunden, um die DRM-Ketten zu
sprengen: Sie brennen ihre Musik
gleich nach dem Kauf auf eine
Audio-CD und wandeln diese
anschließend in unverschlüsselte
MP3-Dateien um. Durch diese Umkopiererei
geht zwar etwas Klangqualität
verloren – aber auch das
lästige Rechtemanagement.
Holger Dambeck
bei Musicload zehnmal auf eine Audio-CD
kopiert werden.
Felix Segebrecht vom unabhängigen
Musikshop Finetunes findet hingegen das
Mitzählen beim Brennen und den drohenden
Musikverlust beim PC-Wechsel äußerst
lästig: „Es ist absurd, dass ich für jeden
Track auch eine Lizenz verwalten muss.“
Finetunes ist so ziemlich der einzige Musikladen
im Internet, der bewusst auf DRM
verzichtet. Das Independent-Portal hat
unter anderem die britische Erfolgsband
Franz Ferdinand im Repertoire.
100
danke für den artikel ![]()
jetzt weiß ich doch gleich wieder, warum ich, altmodisch wie ich bin,
in den laden gehe und ich meine musik noch auf cd kaufe ![]()
was'n aufwand- nö
außerdem hab ich dann ja die musik meiner lieblingsbands mit allem drum und dran schick im regal stehen
kanns in bester quali so oft hören wie ich will
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