MetallicaBild im Spiegel 10/2005 ||07.03.05

  • Folgendes BIld ist im neuen Spiegel Ausgabe 10/2005, und zwar geht es dort um die Zukunft der Musikbranche im Bezug auf MP3 und Tauschbörsen und allesm PipaPo...


    Kein Wort von MEtallica im Bericht.

  • wir sollen raukriegen wann und wo das abgebildete konzert war ;), is doch logisch :D

    Oh no here comes Ronnie
    Ah the bombers insane
    Ah till he dies it'll burn in his eyes
    Oh no no here comes Ronnie
    Ah the bombers insane
    Ah till he dies it'll burn in his eyes

  • da lars auf dem bild sichtlich noch nicht so einen bart hat wie auf den letzten gigs der tour muss das bild auf jeden fall vom ersten teil der us-tour stammen da es ja aufgrund der centerstage nicht von europa herruhen kann :rofl:

  • So, dann mal für euch der passende Bericht aus dem Spiegel 10/2005:


    O N L I N E - M U S I K
    Lieder in Ketten
    Kunden von Internet-Musikläden wird einiges zugemutet: Sie können oft nicht frei
    über die gekauften Stücke verfügen, bei Gerätewechsel droht sogar Totalverlust.


    Spätestens seit Bachs virtuosen Fugenkreationen
    weiß jeder Komponist,
    wie eng Mathematik und Musik
    zusammengehören. Heutzutage sollte
    aber auch jeder Zuhörer das Einmaleins
    beherrschen.
    Beim Kauf von Liedern in Internet-Musikläden
    muss der zahlende Kunde häufig
    mitzählen, wie oft er seine Stücke schon
    auf CD gebrannt oder auf wie vielen Geräten
    er sie abgespielt hat – sonst beraubt er
    sich schnell seiner Abspielrechte.
    Beim T-Online-Shop Musicload etwa,
    dem Marktführer in Deutschland, reicht
    mitunter der Umstieg auf einen neuen
    Rechner – und die gekauften Titel verabschieden
    sich ins Datennirwana.
    Schuld ist das sogenannte Digitale Rechtemanagement
    (DRM), mit dem die Plattenfirmen
    ihre Musik vor Raubkopierern
    schützen wollen. Die Wortschöpfung Rechtemanagement
    entpuppt sich bei näherer
    Betrachtung als klassischer Euphemismus:
    In Wirklichkeit handelt es sich eher um
    ein Restriktionsmanagement, durch das die
    Lieder an die Kette gelegt werden.
    Zum Schutz vor hemmungslosem Kopieren
    sind die Musikdateien verschlüsselt.
    Sie setzen sich nur dann zu hörbaren
    Klängen zusammen, wenn eine Abspielerlaubnis
    vorliegt. Auch das Kopieren
    auf MP3-Player wird durch DRM meist
    limitiert.
    Bei Musicload ist die Abspiel- und
    Brennlizenz eng an den Computer gebunden,
    über den der Song gekauft wurde.
    Wer sich ein Jahr später einen neuen Rechner
    anschafft und den alten verkauft, hat
    seine Hörrechte verwirkt – die Lizenz kann
    nicht übertragen werden. Eine Zumutung,
    die früher undenkbar gewesen wäre: Wie
    hätten Musikfans wohl reagiert, wenn sie
    sich nach der Anschaffung eines neuen
    Plattenspielers auch gleich alle Schallplatten
    hätten neu kaufen müssen?
    „Wir können dem Kunden keine lebenslange
    Garantie geben, dass er den Titel
    auf seinem PC abspielen kann“, sagt
    Musicload-Sprecher Martin Frommhold.
    Immerhin aber habe der Kunde die Möglichkeit,
    die gekaufte Musik auf CD zu
    brennen und sie langfristig zu archivieren,
    so Frommhold. In der Regel darf ein Song
    Bei Finetunes bekommt der Fan frei
    kopierbare Musikdateien im bekannten
    MP3-Format, die lediglich ein individuelles,
    digitales Wasserzeichen tragen. „Komplizierte
    DRM-Systeme lösen das Problem
    illegaler Downloads nicht“, meint Segebrecht,
    „sie ermuntern im Gegenteil, sich
    Musik illegal zu beschaffen.“
    Die Großen des Online-Musikgeschäfts
    setzen hingegen sämtlich auf DRM – egal
    ob sie Musicload, iTunes (Apple) oder
    Connect (Sony) heißen. Und als wäre die
    Verschlüsselung nicht schon kompliziert
    genug, gibt es mehrere DRM-Techniken,
    die unterschiedliche Player voraussetzen.
    Was die Nutzungsbeschränkungen betrifft,
    zeigt sich iTunes noch am kulantesten.
    Hier darf ein gekauftes Lied beliebig
    oft auf CD gebrannt oder auf das
    Abspielgerät iPod kopiert werden. Selbst
    ein Rechnerwechsel endet nicht im Totalverlust
    wie bei Musicload. Zumindest der
    in Lizenzangelegenheiten belesene
    Nutzer kann seine Hörrechte auf
    dem alten PC deaktivieren, um sie
    danach am neuen wieder zu aktivieren.
    Trotz aller Nachteile preist vor
    allem Microsoft die Vorzüge des
    eigenen DRM-Systems an. „Ein Label
    könnte zum Beispiel auch Lieder
    zum einmaligen Anhören anbieten“,
    sagt Cyrill Glockner, Manager
    der Digital Media Division
    bei Microsoft, „etwa als kostenlose
    Werbung für ein neues Album.“
    Andererseits kennt auch Microsoft-
    Manager Glockner aus eigener
    Erfahrung die Schwierigkeiten mit
    DRM: „Mein Autoradio versteht
    nicht, was ich aus dem Netz heruntergeladen
    habe.“ Wie man bei
    Microsoft den Abspielwirrwarr lösen
    will, ist klar: Alle Geräte vom
    Autoradio bis zum Handy sollen
    künftig DRM unterstützen – vorzugsweise
    die Verschlüsselungstechnik
    aus dem eigenen Haus.
    Finetunes-Sprecher Segebrecht
    glaubt, dass es bei DRM-Formaten
    gar nicht so sehr um den Schutz der
    Künstler, sondern vielmehr um die
    Kontrolle des Vertriebskanals für
    Musik geht. „Das Ergebnis ist klar“,
    sagt Segebrecht: „kein offenes Format,
    keine Kompatibilität, keine
    Benutzerfreundlichkeit.“
    ___
    Wie hätten früher Musikfans reagiert, wenn
    sie mit einem neuen Plattenspieler auch
    alle Platten hätten neu kaufen müssen?
    ___


    Findige Musikfans haben allerdings
    längst einen simplen Weg
    gefunden, um die DRM-Ketten zu
    sprengen: Sie brennen ihre Musik
    gleich nach dem Kauf auf eine
    Audio-CD und wandeln diese
    anschließend in unverschlüsselte
    MP3-Dateien um. Durch diese Umkopiererei
    geht zwar etwas Klangqualität
    verloren – aber auch das
    lästige Rechtemanagement.
    Holger Dambeck
    bei Musicload zehnmal auf eine Audio-CD
    kopiert werden.
    Felix Segebrecht vom unabhängigen
    Musikshop Finetunes findet hingegen das
    Mitzählen beim Brennen und den drohenden
    Musikverlust beim PC-Wechsel äußerst
    lästig: „Es ist absurd, dass ich für jeden
    Track auch eine Lizenz verwalten muss.“
    Finetunes ist so ziemlich der einzige Musikladen
    im Internet, der bewusst auf DRM
    verzichtet. Das Independent-Portal hat
    unter anderem die britische Erfolgsband
    Franz Ferdinand im Repertoire.
    100

  • danke für den artikel :greetings:


    jetzt weiß ich doch gleich wieder, warum ich, altmodisch wie ich bin,
    in den laden gehe und ich meine musik noch auf cd kaufe :D


    was'n aufwand- nö
    außerdem hab ich dann ja die musik meiner lieblingsbands mit allem drum und dran schick im regal stehen
    kanns in bester quali so oft hören wie ich will

Participate now!

Don’t have an account yet? Register yourself now and be a part of our community!

Hard N Heavy Tourflash

Comments