Drain S.T.H. (Grunge Metal)

  • Kennt die jemand? Das ist sicher die hübscheste Ansammlung weiblicher Wesen, die jemals Heavy Metal gemacht haben.



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    Datt is Maria, die Sängerin


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    Anna, die Sängerin


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    Martina, die Schlagzeugerin


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    und die Gitarristin Flavia:


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    Die Musik von denen war so´n Alice In Chains-inspiriertes Grunge/Metal/Crossover-Zeug. Die sollen sogar gut gewesen sein, nur wegen ihres Aussehens nicht ernst genommen worden. Nach 2 Alben (das letzte 1999) war dann schluss.


    Na ja, und die kamen aus dem Land, das hier besungen wird


    Du redest Stunden lang mit mir und ich hör Stunden lang nicht zu
    bin in gedanken garnicht hier, ich hatte wiedermal ein Rendez-vous
    ach nee, das heißt ja Déjà-vu - egal, du gehst mir auf den Geist!
    und darum hör ich dir nicht zü, ich seh dich an und denke meist:


    wie gerne würd ich jetzt in Schweden sein, weil jeder Schwede lacht und singt
    und pausenlos das Tanzbein schwingt bei 40 Grad und Sonnenschein


    ach, Schweden ist das schönste Land der Welt - dort, wo am Strand die Palmen stehn
    da will ich jetzt spazieren gehn, weil mir mein Schweden ziemlich gut gefällt


    in Schweden gehn die Uhren anders und ich glaub das liegt daran, dass
    Mangos dort und blumen blühn, zur Schönheit noch das Vitamin
    so alle zwei, drei Jahre droht in Schweden eine Hungersnot
    ich gebe gerne, meistens Reis - bekomm ich jetzt den Nobelpreis?


    ach Schweden!, ruf ich, Schweden, alter Freund! In dir, da fühle ich mich wohl
    bei Tanz, Gesang und Alkohol - du bist so gar nicht eingezäunt
    ach, Schweden, komm und gib mir deine Hand, oh du beneidenswertes Land
    wo ich damals den Punk erfand - du bist so anders, so entspannt


    (schwer schwedisches Saxofonsolo)


    Du redest viel, du bist empört, du schimpfst, du schreist, du hast geweint
    Worte verhallen ungehört, cause i've got schweden on my mind


    ach, Schweden, alte Hütte, altes Pferd - warum hast du dich nicht vermehrt?
    auf dass die ganze Welt erfährt: zwei Schweden wären nicht verkehrt
    Kann denn nicht jedes Land wie Schweden sein? So fröhlich und so unbeschwert
    ein Land, in das man gerne fährt: man kommt zu zweit und geht allein


    ach, Schweden, komm und gib mir deine Hand, du bist so furchtbar interessant
    ein gottverdammtes Wohlfühlland - an jeder Ecke steht ein Elefant


    jag älskar sverige!



    Kennt die noch wer? Jemand ´nen Hör in die zwei Alben geworfen?

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    Mann, Mann, Mann, und da macht man so´n Trara um so´ne durchschnitts-Lolita wie April April Lawin.
    Wie gesagt, die Musik von denen soll sogar gut gewesen sein. Hier mal die beiden Rock Hard-Reviews, denn auf mehr als zwei Alben haben die´s nicht gebracht:


    DRAIN Horror Wrestling


    Review aus Rock Hard Ausgabe 106
    Die besten Abkupfercombos stammen bekanntlich aus Schweden, und DRAIN sind nicht die erste Band skandinavischer Herkunft, die sich mehr als deutlich an Alice In Chains orientiert. Aber so richtig übelnehmen kann man es den vier Girls kaum, denn sie verstehen ihr Handwerk und servieren uns auf 'Horror Wrestling' zehn verrückt-melancholische Wuchtrocker, wie sie Jerry Cantrell auch nicht besser hinbekommen hätte. Außerdem erzeugen die mehrstimmigen Gesänge eine beinahe genauso intensive Gänsehaut wie das Original. Hoffen wir nur, daß DRAIN nicht ebenso heftige Probleme mit verbotenen Substanzen haben wie der Haufen um Layne Staley. Das Trademark 'beste weibliche Alice In Chains' haben sich die Schwedinnen auf jeden Fall verdient, und mit ein bißchen mehr Eigenständigkeit wären auch mehr als 7,5 Punkte möglich gewesen.
    MICHAEL RENSEN
    Note 7,5



    DRAIN Freaks Of Nature


    10xDynamite-Review aus Rock Hard Ausgabe 147
    Cool! DRAINs aktueller Silberling liegt mir bis jetzt nur als trostlose Advance-CD vor, die nicht ein einziges Foto enthält. So kommen Rezensenten also gar nicht erst in Versuchung, nach mehrminütigem Starren auf die grazilen Erscheinungen, die diesen Rundling verbrochen haben, beide Augen zuzudrücken, um etwaige Schwächen schönzureden. Hätte aber gar nicht sein müssen, da "Freaks Of Nature" nahezu genauso stark wie das völlig geile "Horror Wrestling"-Debüt ausgefallen ist und einmal mehr alternative Sounds mit Metal-Schlagseite aufbietet, die erneut nicht selten an Alice In Chains erinnern. Dabei gehen DRAIN aber weniger kompromißlos düster zu Werke (auch wenn die Songs nicht gerade vor Fröhlichkeit sprühen), sondern überraschen stattdessen beim Gros der elf Tracks mit Ohrwurm-Refrains, die massig kommerzielles Potential offenbaren. Hervorzuheben sind der furztrocken groovende Opener 'Enter My Mind', das supermelodische 'Alive', der superbe und besinnliche 9,5-Punkte-Song 'Right Through You' und die hittigen (Aaaaaaaarrrrggggh! - Red.) 'Simon Says' und 'Leech'. Auf der anderen Seite stehen aber auch ein paar Durchhänger wie die nicht gerade sehr spannenden 'Crave' oder 'Get Inside', so daß es unterm Strich zwar für eine Kaufempfehlung reicht, ich mich aber mit den Worten verabschieden möchte, daß hier noch mehr drin gewesen wäre. Und wann kommt jetzt endlich das Booklet?
    BORIS KAISER
    Note 8


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    Ich muss zugeben, dass ich mir ihr Album "Horror Wrestling" nicht gekauft habe, weil die mir irgendwie unheimlich waren. Das war damals die Zeit der Boy- und Girl-Groups, und zeitgleich mit den Spice Girls waren die plötzlich da :skeptisch: Also, die waren wirklich zu hübsch, um glaubhaft diese Art von Musik zu machen.
    Aber ich habe mir jetzt vorgenommen, doch reinzuhören :D Bei Skew Siskin wurde ich ja auch nur positiv überrascht

  • Ich kann mir einfach nicht vorstellen, wie diese Band auf natürlichem Wege entstanden sein soll. Da treffen sich zufälligerweise 4 weibliche Metalfans auf dem Flur einer Modelagentur und beschlissen, eine Band zu gründen :skeptisch:
    Und dann sind die rein zufällig alle tiefdepressiv :D


    Zumal Schweden in den 90ern das Land war, aus dem neben Death Metal nur so´n schwülstiger Pop-Metal-Kram kam, wie Klofinger und so :baby:

  • Also ich kenn sie zwar nicht, aber sie sehen schonmal nach Metal aus! Und hm, als ich weiber im Topic gelesen hab musste ich einfach klicken :D vl. finde ich ja irgendwo ein Demotape von ihnen

  • Quote

    Original von Dem Hans sein Erwin
    Ich kann mir einfach nicht vorstellen, wie diese Band auf natürlichem Wege entstanden sein soll. Da treffen sich zufälligerweise 4 weibliche Metalfans auf dem Flur einer Modelagentur und beschlissen, eine Band zu gründen :skeptisch:


    na gut, das find auch etwas seltsam, es gibt halt komische zufälle :verplant: aber wenn se gecastet wurden, wenn die gute musik gemacht ham, ist das doch eigentlich nicht so wichtig, und wenn da so ne hübsche metalband kommt, kann man sichs doch wenigstens anhören, ob die gute musik machen

  • Stimmt. Zumindest die Sängerin und die Schlagzeugerin sehen aus, als kämen die aus dem gleichen Reagenzglas :D
    Die Bassistin ist so schön, dass das ja garnicht natürlich vorkommen kann :skeptisch:
    Die Gitarristin macht die Band dann wieder ein bisschen menschlicher :D

  • So, habe jetzt das zweite Album von denen gehört.
    Am Anfang dachte ich "ööööh fett altar". Die waren wirklich eine sehr ansprechende Mischung aus skandinavischem Stampf-Metal und depressivem Ami-Rock. Danach kam die Single: sehr simples Pop-Metal-Lied mit Hip Hop-Depp :skeptisch: Der Rest war teilweise ok, teilweise auf üblem "Die Happy"-Niveau, also nicht mehr sonderlich aufregend. Sozusagen Euro-Nu-Metal.
    Na, aber wie gesacht, die ersten zwei Lieder waren schon jut :)


    Edit: ach ja, ein bisschen so, wie Paradise Lost auf den letzten beiden Alben

  • Quote

    Soweit ich weiss waren alle unverheiratet


    Nö, nö, da muss ich euch leider enttäuschen, die Sängerin Maria ist (tatatatata) verheiratet. Und zwar nicht mit irgendwem, sondern mit dem Riffmeister himself, Tonny Iommi von Black Sabbath!!! :bangyourhead:

  • Quote

    Nö, nö, da muss ich euch leider enttäuschen, die Sängerin Maria ist (tatatatata) verheiratet. Und zwar nicht mit irgendwem, sondern mit dem Riffmeister himself, Tonny Iommi von Black Sabbath



    Watt? Beweise! :skeptisch:

  • Tatsachlich! :O


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    The all-female hard rock/heavy metal band Drain S.T.H. was formed in 1993 in Stockholm, Sweden (hence the S.T.H., added to avoid confusion with a similarly named American band), and featured singer Maria Sjöholm, guitarist Flavia Canel, bassist Anna Kjellberg, and drummer/vocalist Martina Axén. Displaying an unabashed worship of Alice in Chains, their independent 1996 debut, Horror Wrestling, was dominated by uncompromising grinds of slow, down-tuned guitars, which were then topped with Sjöholm and Axén's beautifully chilling vocal harmonies. Coupled with the band's impressive live performances and supermodel looks, this soon drew the attention of Mercury Records subsidiary The Enclave, which repackaged and re-released the album worldwide two years later with an additional three tracks (including a quarter-speed remake of Motörhead's "Ace of Spades"). The far more accessible follow-up, 1999's Freaks of Nature, managed to shed much of the band's excessive Alice in Chains influences of old and flirted with traces of programmed percussion and even rap, thereby forging a more distinctive sonic identity. But despite extensive touring both in Europe and America (including a lengthy jaunt with that year's Ozzfest) and attaining decent radio airplay in support, Drain S.T.H. never managed to break out of the metal underground, perhaps because they were simply too drop-dead gorgeous to be taken seriously by the notoriously chauvinistic metal masses. A major restructuring at Mercury Records later that year spelled the final disaster for Drain S.T.H., who were dropped in early 2000 and subsequently decided to call it a day. Following the group's breakup, singer Sjöholm became Mrs. Tony Iommi, amazingly enough, while the remaining three members continued to work together under the new name Superfix (though guitarist Canel remains a "silent partner" due to contractual issues).


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