Ein paar blöde Fragen...

  • So, ich habe in letzter Zeit immer Lust, auch mal was für E-Gitarre zu schreiben.
    Nachdem ich immer einen großen Bogen drum gemacht habe, komm ich jetzt wohl nicht dran vorbei.
    Daher hab ich aber so gut wie keine Ahnung von diesem Instrumenten.
    Drum jetzt ein paar blöde Fragen:


    Kann man Verzehrt und nicht Verzehrt während des Spielens wechseln (oh Gott ist mir das peinlich) und wenn ja, wie würde man das notieren.


    Kann man folgende Intervalle (Abstände) auf der Gitarre gleichzeitig Spielen?:
    Prime - Übermäßige Quarte (Also z.B. E und Ais)
    Prime - Quinte - Oktave (z.B. E - H - e)


    Manchmal ist der Klang der Gitarre etwas geräuschähnlicher.
    Ein ähnliches Klangverhalten gibt es auch bei Streichern.
    Man nennt es sul ponticello oder am Steg.
    Der Spieler rutscht hierbei einfach näher an den Steg, gibt es bei der Gitarre so etwas ähnliches auch?


    Gibt es etwas, was auf der Gitarre absolut scheiße schwer zu spielen ist, wie sehr schnelle chromatische Tonleitern (also in Halbtönen) oder so?


    Kann man ein glattes Glissandi innerhalb einer Oktave spielen?


    Ist es besser das ganze in Tabulatoren auf Papier zu verewigen oder in "normalen" Noten?


    Weis jemand wie es sich anhört wenn man mit einem Geigenbogen über eine E-Gitarrenseite Streicht, also bei einer normalen Gitarre brummt dass ganz komisch.


    Sind Cluster möglich und wenn ja in welchem Umfang.


    Gruß JAN

    ... und weist du was Jesus gemacht hat? Er hat ihnen mit einer Peitsche die Fresse eingeschlagen! (Kinski zu einem aufmüpfigen Besucher seiner Jesus Tour)

  • Also das mit dem an den Steg rücken gibts... keine Ahnung wie das heisst, aber wenn du mal n paar Slayer-Videos oder Trigger von In Flames ansiehst weist du wie das aussehen sollte...

  • >>Kann man Verzehrt und nicht Verzehrt während des Spielens wechseln (oh Gott ist mir das peinlich) und wenn ja, wie würde man das notieren.<<


    Kann man (mittels Fussschalter wechselt man den Klang). Am besten notierst du das mit "clean" (unverzerrt) und "overdrive" (verzerrt)


    >>Kann man folgende Intervalle (Abstände) auf der Gitarre gleichzeitig Spielen?:
    Prime - Übermäßige Quarte (Also z.B. E und Ais)
    Prime - Quinte - Oktave (z.B. E - H - e)<<


    Zu Prime - Übermäßige Quart:
    Im grund genommen schon (kommt auf den Spieler und die Tonlage drauf an), aber wenn du zB das E auf der H-Saite, 5.Bund, und das Ais auf der E-Saite, 6.Bund spielst, ist das überhaupt kein problem!
    (auch ganz allgemein: reine quard ist immer auf dem gleichen bund, also übermässige quart ist dann bei der zweiten seite einen bund höher --> kein Problem)


    Zu Prime - Quinte - Oktave:
    Nennt sich bei den Gitarristen Powerchord und is ganz leicht zum greifen.


    >>Manchmal ist der Klang der Gitarre etwas geräuschähnlicher.
    Ein ähnliches Klangverhalten gibt es auch bei Streichern.
    Man nennt es sul ponticello oder am Steg.
    Der Spieler rutscht hierbei einfach näher an den Steg, gibt es bei der Gitarre so etwas ähnliches auch? <<


    Death-Notes??


    >>Gibt es etwas, was auf der Gitarre absolut scheiße schwer zu spielen ist, wie sehr schnelle chromatische Tonleitern (also in Halbtönen) oder so?<<


    Chromatik sollte kein Problem sein. Etwas schweres sind zB sehr große Oktavensprünge (wenn man sich zumbeispiel in den unterlagen von E und A aufhält und dann auf die höhen lagen von G und H springen soll und dann wieder zurück usw.), Des weitern sin gewisse Akkorde schwerz zum spielen, wenn die Bundabstände zu groß werden bzw. wenn man sich die finger brechen müsste um den Akkord zu spielen ;)


    >>Kann man ein glattes Glissandi innerhalb einer Oktave spielen?<<


    Glatt zwar nicht, aber ansonsten kein Problem


    >>Ist es besser das ganze in Tabulatoren auf Papier zu verewigen oder in "normalen" Noten?<<


    Die meisten Gitarristen bevorzugen Tabulatoren, ist auch besser wenn du sehr interesannte Akkorde notierst, da der Giarrist dann sofort weis wie er es greifen muss..


    >>Weis jemand wie es sich anhört wenn man mit einem Geigenbogen über eine E-Gitarrenseite Streicht, also bei einer normalen Gitarre brummt dass ganz komisch.<<


    Hab das mal Probiert, höhrt sich nicht so geschmeidig an.


    >>Sind Cluster möglich und wenn ja in welchem Umfang. <<


    Kannst du bitte erklären was Cluster sind?


    Say your prayers little one, don't forget, my son, to include everyone
    tuck you in, warm within, keep you free from sin, till the sandman he comes
    sleep with one eye open, gripping your pillow tight
    exit light, enter night,take my hand, off to never never land

  • Danke ersteinmal für die Antworten!
    Ein Cluster ist z.B. wenn man mit der Flachen Hand oder mit dem Ellenbogen auf die Klaviertastatur schlägt.


    Es muss aber keinen größeren Umfang haben, es geht auch:
    C,D,E
    oder
    C, des, D, es, E


    Gruß JAN

    ... und weist du was Jesus gemacht hat? Er hat ihnen mit einer Peitsche die Fresse eingeschlagen! (Kinski zu einem aufmüpfigen Besucher seiner Jesus Tour)

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    Kann man Verzehrt und nicht Verzehrt während des Spielens wechseln (oh Gott ist mir das peinlich) und wenn ja, wie würde man das notieren.


    Ja,notiert man aber nicht,Gitarristen sind da eher die "praktischen Musiker"!(wenns sich besser anhört spiel ich auch Blackened unverzerrt,achja es heisst verzerrt,nich verzehrt,das hätte dan was mit Nahrungsaufnahme zu tun ;) )

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    >>Kann man folgende Intervalle (Abstände) auf der Gitarre gleichzeitig Spielen?: Prime - Übermäßige Quarte (Also z.B. E und Ais) Prime - Quinte - Oktave (z.B. E - H - e)<<


    Das ist der Vorteil der Gitarre im Gegensatz zu anderen Saiten Instrumenten,man kann quasi alles spielen.

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    Manchmal ist der Klang der Gitarre etwas geräuschähnlicher. Ein ähnliches Klangverhalten gibt es auch bei Streichern. Man nennt es sul ponticello oder am Steg. Der Spieler rutscht hierbei einfach näher an den Steg, gibt es bei der Gitarre so etwas ähnliches auch?


    Ja,wenn man näher am Steg anschlägt klingt der Ton etwas "härter" was (wie bei streichern,wie ich vermute) daran liegt das die Saite beim ersten anschlag nicht ganz so weit auschlagen kann,da der steg diesen 1. auschlag etwas bremst.

    Quote

    Gibt es etwas, was auf der Gitarre absolut scheiße schwer zu spielen ist, wie sehr schnelle chromatische Tonleitern (also in Halbtönen) oder so?


    Die Frage kann nich beantwortet werden,kommt auf den Spieler an,es gibt natürlich gewisse Fingersätze die einfach nicht zu spielen sind,aber alles das was rein theoretisch möglich ist wurde von den grossen der scenen schon gespielt!

    Quote

    Ist es besser das ganze in Tabulatoren auf Papier zu verewigen oder in "normalen" Noten?


    Kommt auch auf den Spieler an,aber wenn du Tabs nimmst siehst du selber was der Gitarrist spielen müsste,was vielleicht hilft schwächen zu entdecken,ich rate dir das zu Guitar Pro,oder dem Powertab Editor,das kannst du alles in Noten notieren und die Tabulatur wird automiatisch hinzugefügt,so hast du beides und weniger aufwand!

    Quote

    Weis jemand wie es sich anhört wenn man mit einem Geigenbogen über eine E-Gitarrenseite Streicht, also bei einer normalen Gitarre brummt dass ganz komisch.


    Es gibt den E-Bow,mit etwas Übung und Fingerspitzengefühl bekommt man da erstaunliche Ergebnise hin,ist aber nich sehr verbreitet unter Gitarristen,ist eher ein Spielzeug ;)

  • Quote

    Ja,wenn man näher am Steg anschlägt klingt der Ton etwas "härter" was (wie bei streichern,wie ich vermute) daran liegt das die Saite beim ersten anschlag nicht ganz so weit auschlagen kann,da der steg diesen 1. auschlag etwas bremst.


    Jep, bei den Streichern quitscht das so'n bissel, wurde immer gerne von Bernard Herrman genuzt (Finale von Psycho z.B.).

    Quote

    Kommt auch auf den Spieler an,aber wenn du Tabs nimmst siehst du selber was der Gitarrist spielen müsste,was vielleicht hilft schwächen zu entdecken,ich rate dir das zu Guitar Pro,oder dem Powertab Editor,das kannst du alles in Noten notieren und die Tabulatur wird automiatisch hinzugefügt,so hast du beides und weniger aufwand!


    Ich benutze Sibelius, das Programm ist echt gut, allerdings sind die Samples grottig. Ich muss mit immer vorstellen wie es später klingt wird.
    Ist ja auch mehr ein Notenschreibprogramm.


    Quote

    Ja,notiert man aber nicht,Gitarristen sind da eher die "praktischen Musiker"!...


    Das Problem ist, dass ich seit gut einem Jahr aufgehört habe Tonal (also melodisch) zu komponieren, daher bin ich in auf den Klang angewiesen.

    ... und weist du was Jesus gemacht hat? Er hat ihnen mit einer Peitsche die Fresse eingeschlagen! (Kinski zu einem aufmüpfigen Besucher seiner Jesus Tour)

  • Quote

    Original von ResiEvil


    Das Problem ist, dass ich seit gut einem Jahr aufgehört habe Tonal (also melodisch) zu komponieren, daher bin ich in auf den Klang angewiesen.


    Wie gesagt...praktischer werden,führt zu mehr!

  • zum der sache mit dem bogen: hat der jimmy page zu led zeppelin zeiten nicht öfters mal ein paar einlagen mit nem geigenbogen gebracht?

  • Jepp,aber die Technik ist jetzt was ausgereifter klingt wirklich interessant,ich liebe dieses Spielzeug,dazu noch die ganzen effekte,ach herrlich :D
    Der neue E-Bow kostet um die 130€ ist also nich sooo billig,aber wenn man was ausgefallenes haben will ist das perfekt!

  • Und watt schreibt man dann über die Noten: "Stroke" oder kann man einfach "mit Bogen" oder "E-Bow" schreiben?
    Wie klingt dass eigendlich?

    ... und weist du was Jesus gemacht hat? Er hat ihnen mit einer Peitsche die Fresse eingeschlagen! (Kinski zu einem aufmüpfigen Besucher seiner Jesus Tour)

  • Worum du dir gedanken machst :verplant:
    Es ist doch vollkommen irrelevant ob es über den noten steht oder nich,sowas von theoretisch is doch lächerlich :skeptisch:
    Es klingt wie ne elektrische tiefe Geige,allerdings mit dem typischen e Gitarren sound vermischt,also es klingt weder wie streicher noch wie ne e gitarre...

  • Es ist nicht irrelevant, denn ich bin der Komponist (mhm, wohl eher Amateur, mit guter Aussichten und Willen es zu werden ;)), also kann ich ja auch entscheiden wie es später gespielt werden soll.
    Außerdem ist es viel lächerlicher, wenn ich bei 26 anderen Instrumenten genau hinschreibe wie ich es haben möchte und bei einem nicht!
    Jeder Musiker findet es natürlich schöner wenn er ein Stück selber interpretieren kann, aber ich schreibe Musik würde jene die sie hören und nicht für jene die sie spielen!


    Außerdem, wenn ich alles dem Musik überlassen würde, dann würde der natürlich zunächst die Spielweise wählen die am einfachsten ist.
    Ich finde wenn ein Komponist sagt: „Hier spiel mal so wie du lustig bist, iss mir doch egal!“, dann ist das sehr respektlos.

    ... und weist du was Jesus gemacht hat? Er hat ihnen mit einer Peitsche die Fresse eingeschlagen! (Kinski zu einem aufmüpfigen Besucher seiner Jesus Tour)

  • Quote

    Original von ResiEvil
    Außerdem, wenn ich alles dem Musik überlassen würde, dann würde der natürlich zunächst die Spielweise wählen die am einfachsten ist.
    Ich finde wenn ein Komponist sagt: „Hier spiel mal so wie du lustig bist, iss mir doch egal!“, dann ist das sehr respektlos.


    Nein,er würde es spielen wie es am besten klingt,vollkommen frei von gedanken wie ist das anspruchsvoll etc pp.
    Und es soll dir nich egal sein wie es gespielt wird,ganz im gegenteil,aber ich kann dir jetzt schon sagen dass das wwas du aufschreibst nicht einfach so in die Praxis übernommen werden sollte,wer auch immer es spielt wird vielleicht merken das es an manchen punkten zu theoretisch ist und es ändern,jede wette.
    Es gibt ja auch niemanden der nur nach Theorie komponiert,alle "grossen" Musiker haben das was sie rüberbringen wollten in irgendeiner art und weise praktisch getan und nicht theoretisch.es gibt einfach zu viele Dinge die man ncih berechnen kann,wenn ich stücke auf der Akkustik schreibe und sie dann auf der e gitarre für die band spielen will,dann hab ich alle sgenau im kopf wie es klingen soll,wann ich wie welche verzerrung wähle,aber es klingt einfach nicht so wie ich es will,dann probiert man rum,wählt völlig andere einstellungen und siehe da es klingt!

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    Es gibt ja auch niemanden der nur nach Theorie komponiert,alle "grossen" Musiker haben das was sie rüberbringen wollten in irgendeiner art und weise praktisch getan und nicht theoretisch.


    Nur nach Theorie schreibe ich ja auch nicht. Ich benutze sie nur hin und wieder um die Gefühle des Hörers zu beeinflussen.

    Quote

    es gibt einfach zu viele Dinge die man ncih berechnen kan


    Man kann aber einen großteil berechnen.
    ´Z.B. Wenn ein Streicher eine Oktave spielt, dann läster er den Finger auf der Seite und zieht einfach runter. (Mach man auf der Gitarre doch sicherlich auch so)
    Das brauche ich nicht zu notieren, ich weiß, dass er es machen wirdI


    Quote

    wenn ich stücke auf der Akkustik schreibe und sie dann auf der e gitarre für die band spielen will,dann hab ich alle sgenau im kopf wie es klingen soll,wann ich wie welche verzerrung wähle,aber es klingt einfach nicht so wie ich es will,dann probiert man rum,wählt völlig andere einstellungen und siehe da es klingt!


    Es ist ein bisschen was anderes.
    Ich schreibe für Orchester (so gut es geht), da muss ich alles selber berechnen.
    Alle Komponisten tun das, denn diese Musiker spielen ja nur dass was da steht.


    Quote

    aber ich kann dir jetzt schon sagen dass das was du aufschreibst nicht einfach so in die Praxis übernommen...


    NEIN,
    Ich habe letztes Jahr ein Stück für die Blaskapelle unseres Dorfes geschrieben (ja, ja, ich weis was du denkst, war aber keine Schunkelmusik sondern ein eher modernes Stück).
    Die Meisten der Effekte musste ich beim schreiben in MIR hören.
    Auch wenn sie es nur einmal gespielt haben, dennoch haben diese bierbäuchigen Hobbymusiker, alles so gespiel wie ich es wollte!

    ... und weist du was Jesus gemacht hat? Er hat ihnen mit einer Peitsche die Fresse eingeschlagen! (Kinski zu einem aufmüpfigen Besucher seiner Jesus Tour)

  • Quote

    Man kann aber einen großteil berechnen. ´Z.B. Wenn ein Streicher eine Oktave spielt, dann läster er den Finger auf der Seite und zieht einfach runter. (Mach man auf der Gitarre doch sicherlich auch so) Das brauche ich nicht zu notieren, ich weiß, dass er es machen wirdI


    Es geht nicht um Techniken,es geht um Dinge die du nicht berechnen kannst,ich kann ein und den selben Ton auf der Gitarre an mehreren Stellen spielen,dabei verschiebt sich das EQ Verhältniss,was davon am besten klingt kannst du vorher nicht wissen,das weiß aber vermutlich der gitarrist!

    Quote

    Alle Komponisten tun das, denn diese Musiker spielen ja nur dass was da steht.


    genau das ist das Problem,deswegen ist ein grossteil zu theoretisch geraten,aber dasist wohl geschmackssache.
    Nur kannst dun das nich auf eine Gitarre beziehen,das instrument ist (vorallem als elektr. vers.)viel komplexer als du vermutest,spielt ne Menge Physik ne rolle!

    Quote

    Auch wenn sie es nur einmal gespielt haben, dennoch haben diese bierbäuchigen Hobbymusiker, alles so gespiel wie ich es wollte!


    Ja,bravo,aber haben sie es auch bestmöglich gespielt?Wer weiß vielleicht gab es dinge die du notiert hast die man mit gesundem Menschen verstand(insofern man das Instrument beherrscht) hätte verbessern können!

  • Quote

    Ja,bravo,aber haben sie es auch bestmöglich gespielt?Wer weiß vielleicht gab es dinge die du notiert hast die man mit gesundem Menschen verstand(insofern man das Instrument beherrscht) häte verbessern können!


    Das ist so, als wenn du zu einem Autor gehst und sagst: Also ich hätte ja völlig andere Atjektive benutzt! Ich hätte die Hauptperson ja als groß und stark beschrieben und nicht als klein und schwach.
    Der Autor würde dir sagen, dass er aber eine kleine schwache Person haben wollte!


    Quote

    ich kann ein und den selben Ton auf der Gitarre an mehreren Stellen spielen


    So wie du das beschreibst ist das ein Flageolett.
    Wenn dem so ist, dann kann ich das notieren.


    Quote

    das weiß aber vermutlich der gitarrist


    Aber wenn der Gitarrist es weis, dann kann er es mit ja zeigen und ich enscheide dann wie und was er spielen soll.


    Quote

    Nur kannst dun das nich auf eine Gitarre beziehen,das instrument ist (vorallem als elektr. vers.)viel komplexer als du vermutest,spielt ne Menge Physik ne rolle


    Jedes Instrument hat so seine Macken.
    Die richtige Temperatur, Alter, Material u.s.w.
    Streicher sind da am schlimmsten. Ich würde sagen, dass sind mit die komplexesten Instrumente.

    ... und weist du was Jesus gemacht hat? Er hat ihnen mit einer Peitsche die Fresse eingeschlagen! (Kinski zu einem aufmüpfigen Besucher seiner Jesus Tour)

  • Quote

    Zitat:
    ich kann ein und den selben Ton auf der Gitarre an mehreren Stellen spielen



    So wie du das beschreibst ist das ein Flageolett.
    Wenn dem so ist, dann kann ich das notieren.


    Bitte was? :skeptisch:
    Auf der Gitarre kann man den selben Ton auf verschiedenen Saiten spielen, das hat mit Flageoletts nicht viel zu tun

    We'll lose the things we've fighted for
    Each rise is followed by a fall
    We'll lose the ones we love, the ones we most adore
    Yet go on... We go on

  • Quote

    Das ist so, als wenn du zu einem Autor gehst und sagst: Also ich hätte ja völlig andere Atjektive benutzt! Ich hätte die Hauptperson ja als groß und stark beschrieben und nicht als klein und schwach. Der Autor würde dir sagen, dass er aber eine kleine schwache Person haben wollte!


    Du willst mich falsch verstehen,oder?Es geht darum das du nicht wissen kannst was besser klingt,nicht darum etwas an deinem Werk zu verändern!

    Quote

    Aber wenn der Gitarrist es weis, dann kann er es mit ja zeigen und ich enscheide dann wie und was er spielen soll.


    Deswegen sag ich ja,Praxis näher komponieren,theorie schränkt(fast)nur ein!

    Quote

    So wie du das beschreibst ist das ein Flageolett. Wenn dem so ist, dann kann ich das notieren.


    Soviel dazu :skeptisch:

    Quote

    Jedes Instrument hat so seine Macken. Die richtige Temperatur, Alter, Material u.s.w. Streicher sind da am schlimmsten. Ich würde sagen, dass sind mit die komplexesten Instrumente.


    Temperaturen sind ja noch leicht einzuschätzen,aber es gibt E-Gitarren die klingen unnachahmlich gut,und nichmal die Hersteller wissen warum,es gibt so viele 68er nachbauten von Gibson Gitarren,weil die Original Gitarren eben so gut geklungen haben,aber keine erreicht den original sound,obwohl Gibson nichts aber auch gar nichts verändert hat,das ist komplex,dazu kommt noch die Röhre in einem Amp,da kann man Bücher zu verfassen,ebenso wie eine Spule in einem Tonabnehmer,also ich wär da nich so voreilig mit von wegen Komplexität,auch wenn de E-Gitarre ein recht junges Instrument ist!

  • Quote

    Du willst mich falsch verstehen,oder?


    Nun komm aber mal runter!


    Quote

    Es geht darum das du nicht wissen kannst was besser klingt,nicht darum etwas an deinem Werk zu verändern!


    Nein, aber wenn ein Gitarrist zu mir kommen würde und mir sagen würde: Diese Stelle könnte aber aus meiner Sicht viel besser klingen, dann müsste ich ihm wohl sagen, dass ich aber möchte, dass die Gitarre hier so klingt, weil ich eine bestimmte Klangfarbe haben möchte.
    Woher will er, der vielleicht in der 5. Reihe des Orchesters sitzt (da stellt man die in der Regel hin), denn wissen, welche Auswirkungen das auf den gesammten Klang hat?

    ... und weist du was Jesus gemacht hat? Er hat ihnen mit einer Peitsche die Fresse eingeschlagen! (Kinski zu einem aufmüpfigen Besucher seiner Jesus Tour)

  • Also nochmal langsam...
    Man kann auf der Gitarre die selben Töne auf verschiedenen Saiten spielen bzw. in verschiedenen Lagen. Das gibt jedoch minimale Klangunterschiede, grade bei klassischer Gitarre, dazu kommt noch Anschlagsart usw. Ein klassischer Gitarrist mit einer gewissen Erfahrung weiß, wie er je nach Gattung des Stückes das zu spielen hat, obwohl es eigentlich immer mehr als eine Möglichkeit gibt. Der Komponist hat ihm ja "nur" die Noten vorgegeben, wie es gespielt wird, ist Job des Gitarristen. Der Komponist weiß in der Regel nicht die Feinheiten des Instrumentes in dem Maße wie der Musiker selber, darauf will Frayed End hinaus, und egal wie du es notierst, wie der Gitarrist es spielt ist dessen Sache (es sei denn man notiert haarklein auch den genauen Fingersatz, was aber mehr als unüblich ist)

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