ULRICH ÜBER ST.ANGER | 23.01.04

  • Auch über einem halben Jahr nach der Veröffentlichung von St. Anger sieht Ulrich keinen Grund sich für den rauhen Sound der neuen Platte zu entschuldigen:


    "St.Anger bläst mir immernoch den Kopf weg. Es ist ein starkes Statement. Es ist jetzt 6 oder 8 Monate her, wo ich merke das wir ein sehr, sehr aggressives und herausforderndes Album gemacht haben. Ich kann das jetzt klarer sehen als im April, als wir es fertiggestellt haben und ich damit beschäftigt war es vor irgendwelchen Beschmutzern zu verteidigen."


    "Es ist eine ziemlich aggressive und abgefuckte Platte, weshalb ich auch verstehen kann, das einige Leute damit nicht klar kommen. Und genau dadurch schätze ich sie noch viel mehr. Wenn ich sie anhöre, bläst es mir einfach den Kopf weg. In Hinsicht eines Statements, ist es ein verdammt kraftvolles. Ich bin wirklich stolz darauf, das wir den Mut hatten ein Album mit 75 Minuten gnadenloser Aggression zu veröffentlichen."


    Im gleichen Interview hat Ulrich sich auch zu der endlosen Debatte um Metallica's Zugehörigkeit zum Heavy Metal geäußert:


    "Wir haben immer für den Heavy Metal gekämpft. Ich höre mich selbst manchmal sagen, das wir kein Heavy Metal mehr sind und solchen Schwachsinn, aber natürlich sind wir noch Heavy Metal im musikalischen Sinne. Wir haben aber auch immer gegen die vorgefaßten Meinungen im Heavy Metal gekämpft. Wie du aussehen musst, wie du dich zu benehmen hast. Ich fand den Kram schon immer viel zu einschränkend. Für mich war es immer gegensätzlich, wenn Rock n Roll Freiheit und Individualität bedeutet, ist es denn nicht Paradox, wenn Heavy Metal so konservative Meinungen vertritt?

Participate now!

Don’t have an account yet? Register yourself now and be a part of our community!