SOME KIND OF MONSTER REVIEW! | 20.01.04

  • Die Journalistin Carla Hay hatte die Gelegenheit den neuen Metallica Streifen "Some Kind of Monster" schonmal vorab zu sehen und hat folgendes Review geschrieben:


    Der von Joe Berlinger und Bruce Sinofsky produzierte Film gibt einen unzensierten und offenen Blick hinter die Kulissen der Band. Der Film, welcher beim diesjährigen Sundance Film Festival seine Premiere feiert ist für eine Veröffentlichung auf DVD vorgesehen und könnte evtl. auch den Sprung auf die große Leinwand schaffen.


    Ein kurzer Schnitt des Films, welcher den Titel mit einem der Songs des neuen Albums teilt, wurde letzten Monat im privaten Rahmen in New York und Los Angeles vorgeführt.


    In der Dokumentation geraten Sänger und Giutarrist James Hetfield und Drummer Lars Ulrich öfter heftig aneinander, wobei Lead-Gitarrist Kirk Hammett hauptsächlich als Streitschlichter auftritt. Die Aufnahmen zu St. Anger wurden für einige Monate unterbrochen als Hetfield sich wegen Alkoholabhängigkeit in eine REHA-Klinik begeben hat.


    Andere Schlüsselfiguren sind der Therapist Phil Towle, welcher von Metallica für monatlich 40000$ engagiert wurde um Spannungen innerhalb der Band zu beseitigen. Towle ist überall involviert und verbringt eine Menge Zeit mit der Band während des Songwriting Prozesses. Später im Film überlegt die Band, ob sie Towle gehen lassen, als sie glaubten das seine Dienste nicht weiter benötigt werden.


    Während einer Therapie Sitzung trifft Ulrich auf Dave Mustaine, welcher 1983 bei Metallica gefeuert wurde und später Megadeth gegründet hat. Mustaine redet über den Zorn und Schmerz den er erfahren hat, als er von der Band abgewiesen wurde.


    Der Film behandelt ebenfalls den Abgang von Jason Newsted und wie die Band damit umgegangen ist. Er wird ebenfalls im Film auftauchen.


    Die Dokumentation enthüllt auch die Glaubwürdigkeitskrise der Band, als sie gegen Napster vorgegangen ist und "Sell Out" Vorwürfe aufkamen. In einer Szene wird die Band vom Management dazu aufgefordert eine Werbeansage für einen Radiosender aufzunehmen. Als sich die Band Mitglieder weigerten die Werbeansage zu machen, sagt Manager Cliff Burnstein ihnen, dass der Radiosender möglicherweise versuchen würde die Karriere der Band zu ruinieren. Hetfield lässt dabei seiner Wut freien lauf und wird zu den Lyrics "Wash your back so you won't stab mine" von Sweet Amber inspiriert.


    Die Band wird etwas relaxter, als Bassist Robert Trujillo ihnen beitritt. Die Dokumentation zeigt einige Musiker die eingeladen wurden um Newsted zu ersetzen. Dabei waren neben Trujillo noch Eric Avery (Jane's Addiction), Ex-Marilyn Manson Gitarrist Twiggy Ramirez, Nine Inch Nails Mitglied Danny Lohner und Pepper Keenan von Corrosion of Conformity


    In dem Film sagt Ulrich, das man sich für Trujillo entschieden hat, weil er als einiziger keine Probleme hatte die alten Metallica Songs zu spielen. Hetfield ist ebenfalls aufgefallen, das Trujillo die gesamte Band besser macht.


    Trujillos Anwesenheit bringt eine neue positive Energie in die Band, wenn der Film mit Metallica's Auftritt bei MTV Icon und den ersten Konzerten endet.


    Der Film zeigt effektvoll, das Metallica ma besten drauf sind, wenn sie live spielen und die Verehrung der Fans hilft einige Wunden der Band zu heilen und Metallica motiviert weiterzumachen.

  • Ich :D


    naja, wenn´s tatsächlich soweit geht, dass der "Film" hierzulande in die Kinos kommt, dann geh ich da schon rein, obwohl ich das auch ziemlich schwachsinnig finde. In diesem Pop/Hip Hop/techno verseuchten Land geht doch sowieso keiner in den Streifen, ausser richtige Metallicafans :/ Über eine DVD würde ich mich viel mehr freuen :bangyourhead:

  • Wenigstens haben Metallica nicht so einen Film a la 8 Mile gemacht. :D


    Hetfield ist ein ganz armer Junge, seine Mutter wird ständig ausgenutzt und vergewaltigt, er hat einen scheiß Job in einer Konservenfabrik... doch denn kommt der große Tag! Hetfield tritt im Gesangswettbewerb gegen Lionel Richie, Michael Jackson und James Brown an. Als einziger weißer muss er sich dem hauptsächlich schwarzen Publikum stellen. Die agressive Meute angeführt von Xavier Naidoo verspührt nur Hass gegen den einzigen weißen im Wettbewerb. Hetfield hat Angst und muss erstmal ganz lange aufm Klo bleiben und überlegt sich ständig, ob er nun antritt oder nicht. TicTicTicTicTicTicTicTicTicTic Toc - die Zeit vergeht. Hetfield nimmt all seinen Mut zusammen und schafft es den Sieg zu erringen. Die Karriere für Metallica war geebnet ?(

  • ja. ich hoffe das die doku ins kino kommt! wenn nicht dann wenigstens auf dvd. wär aber verdammt cool das zeug im kino zu sehen find ich.
    am schlimmsten wäre es wenn hetfield und co. synchronisiert würden, das wäre echt zum :kotz:

  • da geb ich dir recht!!!!! metallica dürfen nich synchronisiert werden!!! da geht alles verloren!!!!! ich in bereit untertitel zu lesen oder mein englisch anzuwenden!!!!!!

    [CENTER] you can look but you better not touch! POISON IVY!!!! [/CENTER]


    [CENTER]:bangyourhead:[/CENTER]

  • Mir kommt das ganze wie geschickte Geldmacherei vor. Heutzutage ist "Reality TV" in, Metallica lernen und setzen einen drauf.
    Ich glaube nicht, dass, wenn dir eine Kamera hinterherlatscht, du dann deinen "Aggressionen" wirklich so sehr freien Lauf lässt, wie es hier geschehen sein soll. Das sieht eher nach Effekthascherei aus. Reality TV muss eben auch Drama, Intrigen usw bieten. Ich glaube auch nicht, dass die Geschehnisse in dieser Mega-Scheiss-Sendung "Holt mich hier raus - ich wollte mal ein Star werden, und hätte es fast geschafft" wirklich spontan geschehen. :skeptisch: Da steht´n Regisseur, der den Pfeiffen da sagt, wann sie ausflippen oder sich daneben benehmen sollen, denn wenn sich alle brav benehmen, isses ja langweilig.


    Ganz nebenbei finde ich, Metallica hätten besser Pepper Keenan genommen. Der passt doch um einiges besser, und ist auch ein guter Songwriter.

  • yo geld is sicherlich auch ein grund...abba trotzdem denke ich das ich da mal reingehe und mir n bild davon mache....krass war ja das gesagt wurde wenn se die werbeansage nicht machen versucht der radiosender metallicas karriere zu ruinieren....wie soll denn das gehen...überhaupt so ne androhung is echt.....abba naja mal schaun...

  • Metallica wussten schon immer wie sie was zu verkaufen hatten,das war bei der justice doch auch geplant,da waren kritische texte eben ein trend,der ja auch im grunch aufkam...naja,sie machen es eben ohne sich zu belügen und viel besser als die anderen!

  • Äääh, Grundge kam Ende 91 auf. Also knapp nach dem schwatten Album. Mit AJFA hat das nix zu tun. Zu AJFA waren in den Ami-Charts noch diese ganze Schminkköfferchen-Rocker, ala Mötley Crüe, Ratt, Bon Jovi und so.

  • Quote

    Original von FrayedEnd
    Metallica wussten schon immer wie sie was zu verkaufen hatten,das war bei der justice doch auch geplant,da waren kritische texte eben ein trend,der ja im grunch auch aufkam...


    lesen kannst du aber schon? :rofl:

  • Also manchmal kotzt mich dieses ewige gelaber von Geldgier bei Metallica so an. Egal ob St. Anger, die Doku oder sonstwas. Das ist echt nicht mehr schön, wenn wirklich alles hinterleuchtet wird und einige mal wieder zu dem Schluss kommen, das Metallica ja dadurch Geld verdient und das wiederum auf ihre Geldgier hinweisst. Lächerlich! St. Anger nur Kommerz, weil man ja versucht Nu Metal Inhalte zu erkennen. Hätte man ein weiteres Reload gemacht, hätte es zu 100% gehiessen, das sie den Erfolg weiter hochschrauben wollen und noch mehr Mainstream Musik machen wollen. Hätten sie ein 2. Kill em All gemacht, hätte man gesagt man wolle die ganzen Metalheads wieder versöhnen, damit diese ihr Geld wieder in Metallica investieren ...


    Gott das ist einfach nur lahm und lächerlich ...


    Und jetzt das mit der AJFA. Metallica müsste echt jeden Tag nen Konzert hier geben, damit manchen Leuten nicht langweilig werden könnte ...

  • seh ich gegnauso wie du blaze,


    MEtallica können machen was sie wollen irgendnen grund zu traufhacken finden einige leute hier immer.
    Warum sollten met gledgierig sein,glaub net dass die das geld das sie zuzeit bestizen irgendwann ausgeben können.Die brauchen kein geld mehr.Die sind stinkreich was will man dann noch mehr?


    Dann hört doch ne andere band wenn met die großen kommerzwixer sind. :evil:

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