HETFIELD WEIß NICHT WIE ES MIT METALLCA WEITERGEHT | 05.02.2020

  • In seinem ersten Interview, nachdem sich James Hetfield im September letzten Jahres in eine Reha-Klinik begeben hat um seine Alkoholsucht zu bekämpfen, hat sich der Metallica-Frontmann vergangene Woche erstmals zu der Zukunft seiner Band geäußert.


    In dem Interview mit dem Museumsdirektor des Petersen Automotive Museums in Los Angeles, dem Hetfield vor kurzem seine Autos vermacht hat um diese der Öffentlichkeit zugänglich zu machen, machte Hetfield eher den Eindruck, dass er im Moment keine Eile verspüre was Themen rund um Metallica angeht. Auf die Frage, wann Fans mit einem neuen Album rechnen können, sagte er:


    "Das ist eine gute Frage. Wir wissen es nicht. Im Moment sitze ich im Petersen Museum und ich weiß nicht was als nächstes passiert (lacht). Das ist das schöne daran. Wir werden uns zusammensetzen und gucken was für uns am Besten ist. Was auf uns zukommt wissen wir nicht. Diese Angst vor dem Unbekannten lässt uns irgendwie aufblühen - nur so viel Angst zu haben um sich lebendig zu fühlen..."


    In dem Interview äußerte sich Hetfield auch zu seiner Jugend in Los Angeles, als er versuchte als Musiker erfolgreich zu werden, bevor es mit Metallica so richtig losging:


    "Ich wollte in einer Band sein. Ich wusste es einfach. Es würde passieren. Ich werde es schaffen! Ich habe also mit ein paar Freunden aus der Nachbarschaft in einer Band namens Obsession gespielt. Wir haben Cover-Songs auf Partys gespielt. Als ich dann umgezogen bin, habe ich mit Leuten gespielt, die etwas mehr drauf hatten als ich. So habe ich gelernt besser zu werden. Ich wusste einfach was ich machen wollte und ich wollte es unbedingt erreichen, koste es was es wolle."


    "In den 80ern wollte jeder so sein wie Eddie Van Halen und es gab Millionen Gitarristen. Jede Band suchte nach einem Sänger - "Singer needed! Singer Wanted". Also habe ich meine Gitarre und meinen AMP verkauft und mir eine PA und ein Mikro besorgt um Sänger zu werden. Das war das nächste Ziel. Als ich Lars (Ulrich ) dann getroffen habe, hab ich ihm erzählt, dass ich nur noch singe und nicht mehr Gitarre spiele. Er meinte, 'Gut, wir suchen uns einen Gitarristen'. Dann konnte aber niemand so spielen, wie wir es uns vorgestellt haben, also habe ich wieder Gitarre gespielt. 'Also suchen wir uns jetzt einen Sänger' - aber niemand konnte singen wie wir es wollten, also hab ich gesagt, ich singe wieder bis wir jemanden finden... quasi aus der Notwendigkeit heraus. Es war ziemlich anstrengend für mich beides zu machen, aber ich habe mich durchgebissen und viel Support bekommen. Viele Leute haben mir gesagt, dass sie das cool finden. 'Ihr braucht keinen Frontmann, der herum rennt. Warum machst du das nicht?' So bin ich da hängen geblieben und die Leute haben mir das Selbstvertrauen gegeben, in die neue Rolle hereinzuwachsen."


    Hetfield ist für die letzten Monate weitestgehend für die Öffentlichkeit von der Bildfläche verschwunden und Metallica haben sogar Ihre Tour in Australien gecancelt, damit Hetfield sich seinem Kampf gegen Abhängigkeiten stellen konnte.


    Aktuell planen Metallica noch eine Headliner Festival-Tour in Nord- und Südamerika. Ob diese stattfindet wie geplant und / oder was danach passiert ist noch nicht bekannt.


    Das komplette 45-Minuten lange Interview mit Hetfield findet ihr hier:



  • seb

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