Verstärker=laut --> wenig piepen, aber wie?

  • hi ihr,
    ich hab letztens in einen von mir geplanten studio-raum zur probe meinen 15 watt übungs amp + meine ca 10 monate alte gümmel-klampfe mit irgendwelchen noname single coils und meinen yamaha stage custom drum set gestellt. da der raum relativ klein ist und noch ne menge umzugszeug da drinne steht, war der raum gut mit dem sound meines amps und dem des drumsets gefüllt. ich hab mich sogar gewundert das mein 15 watter bei dem (meiner meinung nach) ziemlich lauten drum set sehr gut mithalten konnte. ich musste ihn nichtmal zur hälfte aufdrehen um nicht sound-mäßig unterzugehen. das einzige problem, welches ich jedoch hatte war das bei jedem bruchteil einer sekunde, bei welcher nicht gespielt wurde (sei es ein kurzes palm mute oder was weiss ich was) ein fürchterlicher piepton bzw ein ordentliches feedback zu hören ist. wenn ich meine klampfe ein wenig leiser drehe krieg ich das feedback erst ein paar augenblicke später was aber nicht sehr viel hilft da es trotzdem sehr stört. ich hab 0 ahnung was ich dagegen tun kann ohne meine klampfe bzw mein amp leiser zu stellen... natürlich wird später mal ein kräftigerer amp in dem studio stehen ( 50 watt++) könnte man vieleicht jetz schon sagen ob ich da ein ähnliches problem haben werde? und vorallem gibt es irgendwelche geräte die so etwas verhindern? ich hab da mal was von nem noisegate gehört oder sowas... jedenfalls wer sich da besser auskennt, den bitte ich um hilfe ;)

  • das kann man nicht sagen ob das bei deinem neuen amp genauso sein wird. das feedback hast zimlich sicher durch ungeeignetes zusammenspiel von tonabnehmer und speakers vom verstärker. Falls das beim neune Amp auch so ist, würde ich dir einen Feedback-Delimiter von Behringer empfehlen, damit erziehlst du ein besseres ergebniss als mit den meisten anderen Noisegates


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  • ah danke... ich denke mal das sagt alles.... die single coils von der klampfe sind auch schon ziemlich im arsch und schmatzen auch langsam schon bei nicht verzerrten riffs... naja und mein übungs amp is auch kein spitzen-model, deswegen denke ich mal liegt es daran... hoffe ich :D
    danke für deine hilfe :)

  • naja, wie du sagtest noname pickups :D


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  • Inderekt könnte es am Gain liegen. Kurze ERklärung (ohne Technische Details):
    Ein Pickup hat eine Gewisses Input-Frequenz-Spektrum (also der Bereich wo der Pickup die Saitenschwingungen abnehmen kann) nun gibt es in diesem Spektrum Frequenzen die zu seht "kraftreichen" signalen umgewandelt werden können. Wir nun eine solche Frequenz vom PickUp aufgefangen und gelangt in den Amp, hat man ein schönes Feedback. Es kann jetz also sein das dein Speaker genau diese Frequenz erzeugt hat (und bei noname Pickups ist si eine Frequenz häufig vertreten)
    Mit dem Gain kann das auch zusammenhängen. der Gain-Regler verändert ja die Lautstärke der Vorstufe, aber auch Frequenzeigenschaften der Vorstufe, jetzt kann es sein das eben eine sollche oben gennante frequenz hervorgerufen werden kann, wenn man den gain voll aufdreht.


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  • Ist bei mir auch so wenn ich Gain voll aufdrehe!!
    Und ich spiel auch noch High Gain!
    Einglück hab ich nen Fusschalter zum Wechseln zwischen Lead- und Cleankanal!!!

  • Zu erst:
    Ich habe zwei Gitarren und zwei Verstzärker und ich bekomme in jeder Kombination bei Proberaumlautstärke ordentlich Feedback. Es ist nicht gesagt, dass du mit einem 50 W Verstärker weniger feedback bekommst als mit nem 15 W. Es hängt davon ab, wie weit du vom Verstärker weg stehst (je weiter desto besser), ob du ein hochwertiges Kabel benutzt, natürlich kommt es auf die Pickups an (Humbucker sin besser als Singel), Ob du magnetische einstreuung von Lampen oder sonstwas hast ...
    Beim spielen solltest du mit dem Rücken zum Verstärker stehen. Bei stellen wo du nicht spielst eine Volumpedal einsetzen oder halt ein Noisgate.

  • Wenn ich nicht spiele drehe ich den Vol.Knob auf "aus". Dann kann man auch die Hände von den Saiten nehmen und zwischendurch ein Bierchen trinken.


    Kurz gesagt gibt es zwei Arten von Feedback:
    Gutes Feedback:
    Das Saitenfeedback, die Töne aus dem Amp schwingen in einer Frequenz die die Saiten dazu anregt ein wenig mitzuschwingen, was ja wiederum durch die PU`s in den Amp gelangt usw.
    Dieses Feedback kannst du in der Tonhöhe mit dem Vibrato beeinflussen und durch abstoppen einzelner Saiten auch ganze Melodien spielen ( siehe Hendrix)
    Böses Feedback:
    Das Tonabnehmer-Feedback ( Mikrophonie ) , wo die Frequenzen des Amp die Tonabnehmer selbst in Schwingung versetzen, was eine unkontrollierbare Abfolge von Pfeif und Quietschlauten erzeugt.Um diesen Effekt zu vermindern sind teure PU`s normalerweise gewachst.


    Mikrophonie wird durch zu hohe Verzerrung auf zu engem Raum ebenso wie durch zu viel Echohall erzeugt.Auch zwischengeschaltete Effekte erhöhen die Mikrophonie-Gefahr.

  • mit meinem gain hat das bei mir nix zu tun da ich auf dem clean channel meines amps spiele wo ich ein FX gerät zwischen geschaltet hab. gain und volume des lead channels sind bei mir komplett runtergedreht.
    david
    es ging mir nicht um solche pausen... sonst müsste ich ja z.b. beim end-teil von No Leaf Clover, wo sie das Orchester-intro nochmal mit der band spielen, nach jeden paar powerchords den regler runterdrehen um das feedback wegzukriegen :P und so hast dus bestimmt nid gemeint :]
    wenn ich mein proberaum-amp hab, werd ich dazu noch ordentlich kabel kaufn und meine epi hat ja eh quadcoils... also nochmals danke für die hilfe ;)

  • Also Du spielst mit ner Tretmine über den Cleankanal?
    Dann ist die Gefahr unbeabsichtigter Kopplung sogar noch höher als bei Verwendung der internen Verzerrung ( eigene Erfahrung ) .

  • hm aber wenn ich übern lead channel mit dem FX pedal spiele sind die clean sounds alle viel zu verzerrt :( ich probier mal eben bisschen rum...

  • hey verdammt ich hab das feedback weg! konnte mein amp voll aufdrehen ohne feedback zu bekommen! musste blos den lead channel benutzen und gain auf 1 lassen um keine verzerrung der clean sounds zu bekommen! thx alot@dave ;D

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