METALLICA - AND JUSTICE FOR ALL

Alles rund um das erste Metallica Album, das gemeinsam mit Jason Newsted aufgenommen wurde, And Justice For All

  • ...AND JUSTICE FOR ALL

    Metallica - And Justice For All
    Veröffentlichung:06. September 1988
    Aufnahme:Januar bis Mai 1988
    Label:Elektra Records
    Genre:Thrash Metal
    Beste Chart Position:     6
    Produzent:Metallica und Flemming Rasmussen
    Singles:Eye Of The Beholder (USA), Harvester Of Sorrow (Europa), One
    Spielzeit:65:10
    LineUp:James Hetfield, Lars Ulrich, Kirk Hammett, Jason Newsted
    Studio:One on One Studios, Los Angeles (USA)

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  • ANNEKDOTEN ZUM ALBUM

    • Das erste Metallica Album mit Jason Newsted "The New Fucker" am Bass
    • Die Band wird mit And Justice For All erstmals für einen Grammy nominiert, den sie jedoch nicht gewinnen kann. Man muss sich gegen Jethro Tull geschlagen geben.
    • Auf der japanischen Veröffentlichung befinden sich mit Breadfan und The Prince 2 Bonus Tracks.
    • Mit "One" wurde erstmals ein Musik Video veröffentlicht.

  • CREDITS


    Metallica '88: v.l. James Hetfield, Jason Newsted, Lars Ulrich,
    Kirk Hammett
    James Hetfield - Guitar, Vocals
    Lars Ulrich - Drums
    Kirk Hammett - Guitar
    Jason Newsted - Bass

    Producer: Metallica with Flemming Rasmussen
    Engineer: Flemming Rasmussen
    Assistant Engineer: Toby Wright
    Special Thanks to Mike Clink for engineering drum tracks on The Shortest Straw and Harvester of Sorrow
    Mixed by Steve Thompson and Michael Barbiero

    Recorded & Mixed at One on One, Los Angeles, CA from January to May of 1988
    Mastered by Bob Ludwig
    Remastered in 1995 by George Marino

    Cover Concept: Hetfield & Ulrich
    Cover Illustration: Stephen Gorman
    Photography: Ross Halfin
    Hammer Illustration: Pushead
    Design & Layout: Reiner Design Consultants, Inc.

    Management: Q Prime, Inc.

    All songs © 1988 Creeping Death Music (ASCAP)
    © 1988 E/M Ventures

    The Prince is available as a bonus track on the Japanese release of …And Justice for All
    Not Produced
    Engineer: Mike Clink
    Assistant Engineer: Toby Wright
    Rough Mix by Flemming Rasmussen
    Recorded & Mixed at One on One, Los Angeles, CA in 1988

    The Prince © Happy Face Music Ltd./Zomba Enterprises, Inc.

    One (Live) and …And Justice for All (Live) is only available on the digital reissue of …And Justice for All
    Recorded live on August 29, 1989 at the Seattle Coliseum in Seattle, WA
    Mixed by Mike Gillies

  • AND JUSTICE FOR ALL VIDEOS


Kommentare 1

  • Metallicamp User-Avatar

    Newstedfan -

    Das Metallica-Album '...And Justice For All' hat Vor- und Nachteile. Zuerst einmal zu den Vorteilen. Die Platte ist sicher ein Spitzen-Metal-Album, was seinesgleichen sucht. Die Songs sind so ziemlich alle mit brachialen Gitarren- und Bass-Riffs sowie unheimlich schnellen Soli vollgepackt und die Texte befassen sich meißt mit recht interessanten Themen (u.a. Politik, also nicht irgendsolche "hirnlosen" Texte, wie man sie vielleicht irgendwo anders oder auch bei anderen Bands hört). Nun vielleicht noch ein paar Worte zu den Songs. Am Anfang macht sich "Blackened" sicher gut, da es ein sehr guter Opener und knallharter Metal-Song ist. Danach dann das Stück, das den gleichen Namen wie das Album trägt: "...And Justice For All", da könnte man sich manchmal fragen, wie man nur auf solche komplexen Songs kommt. Die Songs "Eye of the Beholder", "The shortest Straw", "Harvester of Sorrow" und "The Frayed Ends of Sanity" würde ich insgesamt als sehr gelungen bezeichnen aber sie verdienen keine besondere Erwähnung durch irgendetwas "besonderes", was sie vielleicht beinhalten (das soll jetzt nicht bedeuten, dass ich sie in irgendeiner Weise schlecht finde, ganz im Gegenteil). Nun noch zu den restlichen Songs, die man natürlich nicht vergessen sollte. Zuerst einmal "One", zu dem Metallica ja auch ihr erstes Musikvideo gedreht haben. Eine sehr schön anzuhörende Metal-Ballade, wobei man auch merkt, wie sich vom Anfang bis zum Ende des Songs die Stimmung immer mehr steigert. Zu Anfang noch relativ leise und melancholische Melodien und zum Schluß brachiale Gitarren-Riffs und ein Solo, das es wirklich in sich hat. Dann gibt es da noch "To live is to die", das als Tribut an den leider verstorbenen Metallica-Bassisten Cliff Burton geschrieben wurde. Ich denke, man könnte diesen Song schon fast als Instrumentalstück bezeichnen, denn besonders viel Gesang gibt es dort ja nicht und der Song lebt ja hauptsächlich von der Musik. Manche meinen vielleicht, er würde nicht an die Instrumentalstücke "Orion" oder "The Call of Ktulu" herankommen, der Meinung bin ich aber nicht. Ich denke, "To live is to die" kann da gut mithalten und hat sehr schöne Melodien (z.B. den sehr gut gelungenen leisen Mittelteil, wo man nur unverzerrte Gitarren hört, nachdem vorher nur verzerrte Gitarren zu hören waren). Und zu guter letzt noch DER Hasssong von Metallica: "Dyers Eve". Wer mit dem Song nichts anzufangen weiß, dem kann ich jetzt auch nicht weiterhelfen, aber das ist natürlich Geschmackssache. Eigentlich ist es schade, dass "Dyers Eve" nie richtig live gespielt wurde, da ich es schon mal gerne live gehört hätte. Es ist ein sehr guter Abschlusssong für ein Album dieses Kalibers. Ich vermute, dass James Hetfield mit dem Lied seine nicht ganz so gut verlaufende Jugend anspricht (man beachte die Textzeilen "Dear mother, dear father..."). Musikalisch gesehen natürlich auch spitzenklasse und zum Teil äußerst schnell (z.B. das Solo oder auch das Main-Riff im Song, das ja auch nicht gerade leicht nachzuspielen ist). Zum Schluß noch zu den Nachteilen, die dieses Album leider beinhaltet. Zuerst einmal der Bass, den man ja kaum hört, da er runtergedreht wurde. Dadurch klingt das Album größtenteils recht "leer". Außerdem ist es schade, dass man die Bass-Riffs von Jason Newsted nicht hört, denn ich habe vor kurzem die Noten dazu gesehen und kann nur sagen, dass der Mann da beachtliches abgeliefert hat! Der zweite und wohl auch letzte Kritkpunkt an '...And Justice For All' ist, dass es manchmal etwas maschinell klingt. Die Songs sind natürlich alle klasse aber zum Teil etwas überladen (von der Komplexität und der Schwierigkeit mancher Gitarren-Riffs oder auch Gitarren-Soli). Mehr negatives fällt mir jetzt (zum Glück) nicht mehr ein. Auf jeden Fall ist '...And Justice For All' für jeden Metal- und Metallica-Fan ein absoluter Pflichtkauf und sollte wohl in keiner Sammlung fehlen.