R.E.M. (Rock/Pop)

  • Joa, ist schöne ruhige Musik und sehr gut für zwischendurch geeignet. Mein absoluter Songfavorit von der Band ist immernoch "Drive", ein Hammerstück. Die Stimme von Michael Stipe ist auch unverkennbar, ich hör sie jedenfalls gerne, auch wenn die Band nicht jedermanns Sache ist.

  • Ja R:E:M Kram ich auch immer wieder ma raus.
    Und Drive ist echt ein Geniestreich.
    Ich gebe allerdings den alten Sachen den Vorzug...die neuen sind mir inhaltlich etwas trivial.....:nixweiss:

  • Hat mein Bruder auch ne CD von... ne Zeit lang fand ich's ganz gut.Einige Stücke sind aber echt geil:"loosing my Religion" z.B.

  • Bin momentan eher auf nem ruhigeren musikalischen Trip :D


    REM haben verdammt geile Lieder, zB Losing my Religion (dass von dieser Starsearch oder was auch immer Band so versaut wurde), Man on the moon, Nightswimming oder Imitations of Life :headbang:

    We'll lose the things we've fighted for
    Each rise is followed by a fall
    We'll lose the ones we love, the ones we most adore
    Yet go on... We go on

  • Weiß ich nicht, aber selbst wenn, who cares? :rolleyes:;)

    We'll lose the things we've fighted for
    Each rise is followed by a fall
    We'll lose the ones we love, the ones we most adore
    Yet go on... We go on

  • der absolute hammer war ja wohl das konzert für lau in köln
    allerdings hatte man keine chance noch auf den platz (domplatte war's glaube ich) zu kommen wenn man nicht quasi dort übernachtet hatte. die bullen haben den dann irgendwann abgesperrt, damit nicht zu viele leute drauf kommen.
    naja, wir sind dann wieder zurück gefahren und haben's uns live bei mtv reingezogen...


    trotzdem - geile aktion ! :headbang:

  • Nettes Interview auf spiegel.de
    (Quelle : http://www.spiegel.de/kultur/musik/0,1518,323170,00.html )


    R.E.M.-SÄNGER MICHAEL STIPE


    "Die USA sind unregierbar"


    Zwei Wochen lang tourte Michael Stipe, Sänger der Popgruppe R.E.M., mit prominenten Musiker-Kollegen durch die USA und rief die Amerikaner dazu auf, sich an der Präsidentschaftswahl zu beteiligen. Mit SPIEGEL ONLINE sprach Stipe über sein Engagement für John Kerry und die lähmende Zerstrittenheit der Gegner von George W. Bush.



    Sänger Stipe: "Ich wäre gerne wieder stolz auf unser Land"
    SPIEGEL ONLINE: Mr. Stipe, Sie sind gerade unter dem Motto "Vote For Change" gemeinsam mit Kollegen wie Bruce Springsteen durch die USA getourt, um Stimmen für John Kerry zu sammeln. Warum dieser politische Einsatz?


    Stipe: Ich halte mich für einen Patrioten. Ich habe Hochachtung vor den Ideen und Grundsätzen, auf denen mein Land gründet. Die amerikanische Realität ist zur Zeit ziemlich traurig. Ich wäre gerne wieder stolz auf mein Land. Wir haben die Tour zusammen mit Bruce Springsteen, den Dixie Chicks, Pearl Jam und der Dave Matthews Band in Angriff genommen, weil wir festgestellt haben, dass wir im Großen und Ganzen das gleiche Ziel verfolgen: die Abwahl von George W. Bush. Und gemeinsam haben wir eine lautere Stimme - und damit hoffentlich mehr Einfluss auf die Wahl.


    SPIEGEL ONLINE: Seit Jahrzehnten haben amerikanische Prominente nicht mehr ähnlich großes politisches Engagement gezeigt - auch Schauspieler wie Leonardo DiCaprio und Drew Barrymore oder HipHop Stars wie P. Diddy versuchen, ihre Fans zur Wahl zu motivieren. Brauchten die US-Künstler George W. Bush und den Krieg im Irak, um ihr politisches Gewissen zu entdecken?


    Stipe: Ich fürchte ja. Es ist mir als Künstler unangenehm, das zugeben zu müssen. Aber es scheint tatsächlich so zu sein. Kreative Menschen scheinen oft von schweren Konflikten, von schwierigen Zeiten mit großen Problemen zu profitieren. Das ist gruselig, aber wahr.


    SPIEGEL ONLINE: Können Songs und Konzerte wirklich jemanden überzeugen, John Kerry zu wählen? Predigen Sie nicht viel mehr nur zu den ohnehin Bekehrten?


    Stipe: Solche Zweifel sind berechtigt. Vielleicht predigen wir tatsächlich zu den Bekehrten, aber wenn es uns gelingt, dass sie alle im November ihr Kreuz an der richtigen Stelle machen, ist schon viel gewonnen. Bedenken Sie: Die politische Linke in den USA ist extrem zersplittert. Die Menschen brauchen dringend etwas, das sie zusammenschweißt. Die Rechte erscheint deutlich geschlossener. Bei den Linken hat jeder sein eigenes Ziel und seine ganz persönliche Überzeugung, sie verzetteln sich in Lagerstreitigkeiten. Das ist sehr frustrierend.



    AP
    "Vote for Change"-Kollegen Stipe, Springsteen: "Schon die Wahlbeteiligung kann den Ausschlag geben"
    SPIEGEL ONLINE: Sie sind durch die "Swing States" getourt, jene Staaten, in denen das Ergebnis noch auf der Kippe steht, und forderten die Leute vor allem dazu auf, überhaupt wählen zu gehen. Wieso?


    Stipe: Weil schon die Wahlbeteiligung den Ausschlag geben kann. Deshalb machten wir es unseren Fans leichter, sich für die Wahl registrieren zu lassen, indem wir die nötigen Formulare bei den Konzerten verteilten. Oft scheitert es nämlich schon an dieser Registrierung. Vor allem für junge Wähler ist das eine große Hürde. Die wollen wir ermutigen, ihre Stimme abzugeben, sich in die Politik einzumischen. Die meisten Menschen scheinen vergessen zu haben, dass die Politiker und die Entscheidungen, die sie treffen, ihr Leben massiv beeinflussen. Den meisten erscheint Washington sehr weit entfernt.


    SPIEGEL ONLINE: Bei den Umfragen liegt Bush vorne.


    Stipe: Stimmt. Aber es ist eng. Außerdem darf man Umfragen nie trauen, selbst wenn sie für die eigene Seite sprechen. Eine Menge Menschen in den USA fühlen sich von der Politik und den Politikern im Stich gelassen und gehen überhaupt nicht wählen. Das kann ich ihnen nicht mal wirklich übel nehmen - sie sehen sich die Kandidaten an und fragen: Wo ist der Unterschied? Das Problem ist unser Zwei-Parteien-System, das nur sehr wenig Spielraum bietet. Meiner Meinung nach sind die USA unregierbar, allein wegen der schieren Größe des Landes. Es ist zu gewaltig, zu verschieden, um von einer einzigen Regierung geleitet zu werden.


    SPIEGEL ONLINE: Immerhin gibt es den Föderalismus der US-Bundesstaaten.


    Stipe: Ja, aber dieses System der föderalen Staaten hat den Effekt, dass der allerkleinste gemeinsame Nenner zum Präsidenten gewählt wird. Und der ist mir zu klein.



    REUTERS
    Kandidat Kerry, Kontrahent Bush: "Er stellt die richtigen Fragen"
    SPIEGEL ONLINE: Also sind Sie nicht in erster Linie für Kerry, sondern wollen nur George W. Bush loswerden?


    Stipe: Sagen wir es so: Ich halte John Kerry für eine hervorragende Alternative. Natürlich bin ich nicht immer seiner Meinung. Aber er will die richtige Richtung einschlagen und er stellt die richtigen Fragen.


    SPIEGEL ONLINE: Auch in Europa propagieren Sie den Machtwechsel in den USA. Was bringt das?


    Stipe: Ich sehe mich auch als eine Art internationaler Repräsentant für mein Land. Ich möchte den Menschen in anderen Ländern klar machen, dass das, was sie im Fernsehen sehen, all das Verwirrende und Erschreckende, nicht das ganze Amerika ist. Das es eine andere Seite gibt.


    SPIEGEL ONLINE: Könnten Sie in einer Band singen, deren Mitglieder eine andere politische Überzeugung haben als Sie?


    Stipe: Oh, schwierige Frage. Ehrlich gesagt habe ich noch nie darüber nachgedacht. Aber ich glaube, in so einer Band würde ich nicht zurechtkommen. Natürlich haben einige meiner Freunde politische Überzeugungen, die den meinen widersprechen. Aber in meiner Band, bei den Menschen, mit denen ich Tag für Tag eng zusammenarbeite und auf Tournee zusammenlebe, würde das nicht funktionieren.


    SPIEGEL ONLINE: Kritiker werfen Ihnen und anderen Popstars vor, Ihre Popularität zu missbrauchen. Warum, so lautet ihr Argument, sollte ein Durchschnittsamerikaner von ihnen politische Ratschläge annehmen - schließlich verstehen Sie von Politik auch nicht mehr als jeder andere.



    WEA
    Popband R.E.M.: "Jeder kann das Radio ausschalten, wenn meine Songs laufen"
    Stipe: Genau deshalb. Im Übrigen kann doch jeder selbst entscheiden, inwieweit er sich überzeugen lässt. Jeder kann das Radio ausschalten, wenn meine Songs laufen. Was erwarten diese Menschen? Darf ich keine Überzeugungen äußern, weil ich Künstler bin? Und das in einem Land, in dem ein Action-Star Gouverneur ist und ein verdammter Schauspieler Präsident war! Ich trete mit meinen Mitteln für meine Überzeugungen ein. Für mich ist das so ähnlich, als würde ich ein Wahlplakat in meinen Vorgarten stellen. Nur dass mein Vorgarten die Bühne ist. Ich bin ein grauenhaft schlechter Redner. Würde ich in eine TV-Show gehen und mich auf eine politische Debatte einlassen, ich würde in der Luft zerrissen werden und wie ein Dummkopf da stehen. Das würde niemanden überzeugen. Da mache ich lieber das, was ich kann - ich schreibe Songs.


    SPIEGEL ONLINE: Viele amerikanische Intellektuelle und Künstler haben den Afghanistan-Krieg als Reaktion auf die Anschläge vom 11. September 2001 gutgeheißen. Sie dagegen bezeichnen sich als Pazifist.


    Stipe: Das war eigentlich ein Witz: Ich habe gesagt habe, ich sei "der wütendste Pazifist der Welt". Ich wollte meine Wut über die Regierung, ihre Politik der Irreführung und den Irak-Krieg ausdrücken.


    SPIEGEL ONLINE: Kann man heutzutage noch Pazifist sein?


    Stipe: Wohl kaum. Pazifismus kann heute nur noch eine Idee, eine Abstraktion sein. Aber die Leute lieben Schlagworte. Also gebe ich sie ihnen.


    SPIEGEL ONLINE: Halten Sie die USA für ein zum Pazifismus besonders unbegabtes Land?


    Stipe: Wir sind grundsätzlich ein ziemlich gewalttätiges Volk. Die USA sind ein sehr junges Land, gerade mal 200 Jahre alt, ein Teenager. Und wir benehmen uns auch so. Wir sind arrogant, selbstverliebt, halten uns für die größten, für unsterblich und wissen alles besser als die anderen. Und wir haben, wie alle Teenager, einen ausgeprägten Hang zu Mythen. Cowboys, Pioniere, Soldaten, all dieses Macho-Zeug. Da passt Bush gut ins Konzept. Ein anderes Problem sind allerdings unsere fehlenden Waffengesetze.


    SPIEGEL ONLINE: Wie kommt es, dass trotz Ihrer Wut selbst die politischen Songs Ihres neuen Albums "Around The Sun" so entspannt und beinahe heiter klingen?


    Stipe: Es ist schon eine große Portion Wut in die Lieder eingeflossen. Aber es gibt andere Wege, seine Wut zu artikulieren, als zu brüllen oder zu lamentieren. Das Stück "I Want To Be Wrong" über Amerikas Präpotenz beispielsweise ist das eindeutigste politische Statement, das wir in unserer gesamten Karriere von uns gegeben haben. Und "Final Straw" haben wir explizit als Protest gegen den Einmarsch der US-Truppen geschrieben und schon zu Beginn des Irak-Krieges ins Netz gestellt.


    Das Interview führten Jörg Böckem und Anke Dürr


    metallicamp.de || mod


    The Hetfield & Metallicalmer Bang your Head and Drunk Tour 08/09/10


    05.07.2008 Wacken Rocks Seaside
    25.10.2008 Volbeat, Stuck Mojo
    29.11.2008 Saxon, Motörhead
    09.01.2009 Nutellica
    09.03.2009 AC/DC Oberhausen
    17.05.2009 Metallica Köln
    30.08.2009 Wacken Rocks Seaside
    10.10.2009 Jan Delay - Bremen
    08.01.2010 Nutellica Osnabrück
    29.04.2010 Six Feet Under Osnabrück
    13.11.2010 Volbeat Hamburg
    03.12.2010 Johann König - Emden
    22.01.2011 Jan Delay - Lingen

  • ja bitte, mir ist das auch zu lang zum lesen. :D


    die neueren sachen, die sie irgendwie vor nicht all zu langer zeit gebracht haben, fand ich auch nicht gut.
    aber losing my religion ist geil. mein fav. ist aber everybody hurts.

  • Hör mir grad ein schönes Bootleg von denen an :] gute Band, erstklassige popmusik! :zustimm:


    meine favoriten sind auch die singles wie losing my religion, imitation of life, man on the moon, nightswimming, bad day...

  • REM hör ich schonmal gern wenn ich mal keine lust auf flotte musik hab. zum entspannen oder auch wenn es einem mal nicht so pricklend geht helfen so mir schonmal öfters auf bessere gedanken zu kommen.


    leider hat es 2005 am Ring dermaßen geschifft, das ich puuudelnaß zum zelt getorkelt bin um mich mal wieder etwas aufzuwärmen :D


    ich finde das Best of album sehr gelungen (also gute zusammenstellung ihrer hits).


    meine favs sind losing my religion, nightswimming, man on the moon, electrolite, everybody hurts, leaving new york, ........ eigentlich alle ;)

    16.12.2003 Kölnarena/Köln
    03.06.2006 Rock Am Ring
    07.06.2008 Rock Am Ring
    11.05.2009 Festhalle Frankfurt/Main
    17.05.2009 Lanxess Arena/Köln
    02.06.2012 Rock am Ring
    29.06.2012 HQ in San Francisco
    08.06.2014 Rock am Ring - Snake Pit
    29.05.2015 Rock im Revier


    ... to be continued!


    16.09.2017 Lanxess Arena/Köln

  • Zitat

    Original von lost_soul
    ein gute band. man on the moon, losing my religion, everybody hurts sind schon gute songs. aber irgendwie kann der sänger seine texte net auswendig....hat bei konzerten die texte immer vor sich liegen.... :evil2:


    dann musst dir mal axel rose bei konzerten angucken. bei rock am ring 06 waren auf der ganzen bühne flatscreens verteilt, wo wärend des liedes der text runterlief :rofl:


    also bei REM ist mir das noch nicht aufgefallen :unsure:

    16.12.2003 Kölnarena/Köln
    03.06.2006 Rock Am Ring
    07.06.2008 Rock Am Ring
    11.05.2009 Festhalle Frankfurt/Main
    17.05.2009 Lanxess Arena/Köln
    02.06.2012 Rock am Ring
    29.06.2012 HQ in San Francisco
    08.06.2014 Rock am Ring - Snake Pit
    29.05.2015 Rock im Revier


    ... to be continued!


    16.09.2017 Lanxess Arena/Köln

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