Knorkator (Comedy Metal)

  • haben die irgendwie ne hompage??


    manche sachen hören sich echt interressant an.... 8)

    signatur??


    ganz ehrlich NÄÄÄ :rofl:



    "Geld, Macht, Sex und Drogen. Das sind unsere Mittel und mit ihnen werden wir die Welt beherrschen."

    Einmal editiert, zuletzt von Maulwurf ()

  • soooooooo, neuer beitrag hier drinnen.


    ich bin auch grad wieder voll aufm trip von denen und schau mir auch gleich noch die dvd "zu alt" an...


    doch noch ne frage: ich suche tabs von denen und habe bis jetzt noch gar nichts null niente gefunden ... bin auf der suche nach"ich hasse musik"!!


    wer helfen kann und n paar hat, solls sagen!!


    ansonsten: *wichs*

  • Ich find Knorkator ganz ok. N kumpel hat se live gesehen und nach m Konzert is er auf die Bühne gesprungen und hat den Gitarristen gefragt, ob erwas zu essen hat. Dann is der eine von knorkator backstage gegangen und hat ihm Brötchen geschmiert :D :D :D (kein Witz )

  • Mal kein Scheiß. Die sind live unheimlich cool. Habe sie auf dem diesjährigen Eier mit Speck gesehen und war echt begeistert.^^ Hab nach der Show noch son Stück Keyboard bekommen. War echt lohnenswert und die Gemüsedusche war auch ganz nett. Zwar waren meine Haare danach echt schwer sauber zu bekommen, aber egal.^^

  • Hier möchte ich, in Abwesenheit eines Publikums, Knorkator eine Huldigung schreiben.


    Ich kenne die Band seit 1998. Nach 17 jahren liebe ich Knorkator so dermaßen, dass, wäre ich ein Weibelein fein, in meiner To-Do-Liste "mich von der ganzen Band von oben bis unten mit deren heiligem Samen einschmieren lassen" stünde.


    Knorkator liebe ich, weil sie vielfältig sind. Ich bin schnell gelangweilt. Aber womöglich ist gerade diese Vielfältigkeit Knorkators größtes Manko.
    Eigentlich sollte diese Band groß sein. Headlinen. Tut sie aber nicht.


    Knorkator bieten wirklich alles. Von Schulhof-Humor mit Texten wie "Ding inne Schnauze, Ding inne Fresse, du altes Schwein" bis hin zu intelligenter Satire ("Wir werden alle sterben", "Alter Mann", "Phythagoras"), mal mehr, mal weniger intelligenten Wortwitzen ("Absolution", die Albentitel), dadaistischem Humor ("Nur mal angenommen"), resignationsgetränkter Selbst-Ironie ("Für meine Fans", "Kinderlied"), bis hin zu regelrechten Musik-Persiflagen, wie "Weg nach unten", "Ich Hasse Musik" oder "Warum". Dann mischen sie das ganze auch noch mit ernsten Texten: Liebesliedern wie "Liebeslied" oder Gesellschaftskritik wie "Eigentum".


    Dazu machen sie noch so massenuntaugliche Sachen, wie "Struwelpeter" zu vertonen bzw. "vermetalen" - wofür sie von der Political Correctness-Gestapo angefeindet wurden, weil sie sich auf die Struwelpeter-Geschichte um den "Mohren-Jungen" bezogen haben. Die Geschichte hat zwar eine anti-rassistische Moral, aber das Wort "Mohr" ist eben nicht PC.


    Um wie viele Ecken der Humor Knorkators manchmal geht, erkennt man am Titel des Liebes "Liebeslied". Dieses Lied veröffentlichten Knorkator als Single unter dem Namen "Knorkator featuring Anton Zylinder".
    Viele meinen nun, das Lied wäre nicht von Knorkator, sondern einem Musiker namens Anton Zylinder. Ich habe selbst schon oft erklärt, was wirklich hinter dem Titel steckt. Anton Zylinder gibt es nicht. Das Lied ist von Knorkator. Anton Zylinder ist der fiktive Erzähler des Liedes.



    Knorkator sind nicht "einfach Comedy Metal". Wobei "Comedy" zutrifft - aber nicht "einfach". Sie sind nachdenklich, zynisch und eigenwillig. Für mich sind sie soetwas, wie die Metal-Version von Helge Schneider. Den albernen Helge verehre ich auf denselben Gründen.
    Der größte Witz ist das Leben selbst. Man ist umgeben von unfreiwilligen Komikern. Diese Komiker sind nicht einmal die Loser der Gesellschaft - nein, die "besten" findet man oft in den allerhöchsten Positionen.
    Daran kann man verzweifeln - oder, mit ein wenig Nihilismus, sich darüber lustig machen.


    Der Unterschied: Helge erreicht ein Millionenpublikum, Knorkator nicht.


    Dabei sind sie sogar live einfach großartig.


    Mich deprimiert das immer ein wenig, wenn Bands, die eigentlich nur gut sind, der Erfolg verwehrt bleibt; gleichzeitig billiger Schrott die Massen in den Bann zieht.


    An den Chartplatzierungen kann man Knorkators Karrierekurs ablesen:


    1999 Hasenchartbreaker: 31
    2000 Tribute an uns selbst: 27
    2003 Ich Hasse Musik: 75
    2007 Das Nächste Album Aller Zeiten: 54


    Band verkündet die Auflösung. Das 07-Album entwickelt sich aber langsam zum Erfolg. Ein typischer Slow-Burner. Als Knorkator merken, dass sie auf einmal wieder gefragt sind, verkünden sie "mit dem Aufhören aufzuhören". 2011 feiern sie ihr Comback mit:


    2011 Es Werde Nicht: 25
    und
    2014 We Want Mohr: 14


    Nach 20 Jahren, einem kurzen Karrierehoch, und einem langen Tiefflug, sind sie jetzt zumindest "Kult". Der Erfolg ist verdient.
    Ich steh auf diese Band. Das letzte Album war nicht das Beste. Aber sie sind immer für einen dieser Hits gut, den nur sie bieten können. Lieder, die man sich immer und immer wieder anhören kann, in denen man entweder stets neue Details heraushört, oder deren Reiz einfach nicht nachlässt. Manche ihre Lieder habe ich sogar erst seit Jahren verstanden - und erst dann wanderten sie in meine Lieblingsliste.
    Das Repertoire an solchen Hits ist groß, live sind sie immer geil.


    Beispiel:


    Knorkator, Wacken 2014. Die Band in Höchstform:


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