The Faceless äußern sich zu Kontroversen um abgesagte Australien-Tour

  • THE FACELESS müssen momentan einiges einstecken: Nachdem die Band ihre geplante Tour durch Australien kurzfristig absagte, hagelte es zunächst vom Veranstalter Soundworks Kritik wegen "totaler Inkompetenz". Kurz darauf kündigte Bandmanager E.J. Shannon an, als Folge nicht mehr mit den Künstlern arbeiten zu wollen. Glaubt man den Statements, haben die Musiker schlicht und ergreifend mehrere Flüge nach Down Under sausen lassen. Nun allerdings äußerten sich die Tech-Death-Metaller selbst mit einer etwas anderen Geschichte zu den Vorfällen. Gitarrist/Sänger Michael Keene gibt zu Protokoll:

    "Nur wenige Tage vor unserem Abflug nach Jakarta, Indonesien, wurde unser komplettes Equipment gestohlen. Das allein wäre ein so harter Rückschlag gewesen, dass er eine Absage gerechtfertigt hätte, aber stattdessen gaben wir unser ganzes Geld für neues Equipment aus, damit wir die Shows spielen konnten. Aber wir merkten, dass es massive Probleme mit den Sachen gab, und wegen der Natur unserer Musik können wir das nicht einfach so umschiffen und mit altem Equipment spielen. Wir haben Saxofon-Soli und Orchester-Arrangements, wir sind nicht so eine Band, die einfach auf ein paar Marshalls umspringen und alles zum Laufen kriegen kann. Da wussten wir, dass wir Jakarta verpassen würden, aber ich ging zu drei Spezialisten, um unser Zeug reparieren zu lassen.

    Alle schien zu funktionieren, also buchten wir unsere Flüge nach Perth und waren auf dem Weg nach Australien. Nachdem wir das Flugzeug betreten hatten, standen wir fünf Stunden lang auf der Rollbahn, bevor man uns sagte, dass unser Flug wegen eines mechanischen Defekts gestrichen wird und wir einen Abend später fliegen müssten. Soundworks ist nun sauer wegen etwas, auf das wir absolut keinen Einfluss hatten. Am nächsten Tag wollten wir am Flughafen erklären, dass wir nun nicht mehr nach Perth, sonder nach Adelaide müssen, da wir die Show in Perth verpasst hatten, aber der einzige Anschlussflug nach Adelaide wäre so spät gestartet, dass wir diese Show ebenfalls verpasst hätten.

    An diesem Punkt rief unser Manager E.J. Shannon, der alles andere als "inkompetent" oder "unprofessionell" war, Brad Wesson von Soundworks an, um die Situation zu erklären. Wir waren alle bereit, neue Tickets zu kaufen, um unsere Fans nicht zu enttäuschen. Doch da begann die WAHRE Unprofessionalität. Brad Wesson fing an, gegenüber unserem Manager, unserer Band und mir selbst persönlich zu werden und Schläge unter die Gürtellinie zu verteilen. Jemand, mit dem ich schon fünf Mal auf Tour war, und den ich als Freund betrachtet hatte. Er rief sogar unseren Manager an, brüllte ihn an und beschimpfte ihn als Mistkerl, bevor er auflegte. Brad beschuldigte uns auch, ihn angelogen zu haben und behauptete, wir hätten die Flüge verpasst, weil wir unverantwortlich seien.

    Trotzdem waren wir immer noch bereit, neue Tickets zu kaufen und zur nächsten Show zu fliegen, Aber Soundworks versagten uns diese Möglichkeit und schmissen uns im Grunde von der Tour. Ich versuche immer noch, den Veranstalter aus Neuseeland direkt zu erreichen, weil wir dort gern spielen würden. Wir möchten uns bei allen Fans in den Städten entschuldigen, in welchen wir nicht spielen konnten, und wir möchten uns auch bei unseren Freunden THE BLACK DAHLIA MURDER entschuldigen, Glaubt mir, wir wären so gern bei euch."

    Das komplette Statement könnt ihr hier nachlesen. Quelle: RockHard News / https://www.rockhard.de/news/n…agte-australien-tour.html

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