LARS ULRICH ÜBER "SOME KIND OF MONSTER" | 19.07.2010
Mit einem Abstand von sieben Jahren meint METALLICA-Drummer Lars Ulrich, dass es nicht die cleverste Idee war, sich für die "Some Kind of Monster"-Dokumentation bei den Gesprächen mit dem Therapeuten Phil Towle filmen zu lassen. Der Däne gesteht: "Es gibt eine Menge anderer Musiker, die ähnliches durchgemacht haben. Sie waren nur nicht dumm genug, sich dabei filmen zu lassen und es der ganzen Welt zu zeigen. Jedes Mal wenn ich Noel Gallagher (OASIS) treffe, zieht er mich mit Zitaten aus dem Film auf." Die Bandmitglieder verstehen sich derzeit allerdings blendend und es werde wahrscheinlich nicht lange dauern, bis man den "Death Magnetic"-Nachfolger in Angriff nehme.
Selber Schuld! Aber ich finde den Film nach wie vor sehr aufschlussreich, vor allem in Kombination mit der St. Anger. Es gehören halt auch auf gewisse Weise dicke Eier dazu, sich in solchen Momenten filmen und der Öffentlichkeit diese Einblicke sehen zu lassen. Aber ich denke, darüber wurde schon genug geschrieben/diskutiert.
Viel interessanter finde ich die Aussage, dass sich die Bandmembers im Moment glänzend verstehen und dass man den DM-Machfolger schon bald in Angriff nehmen will. Auch wenn man solche Aussagen aus dem Mund eines Lars Ulrich immer mit Vorsicht geniessen muss...
Versuch' in Zeichen fortzueilen,
ungefangen ist mein Geist,
ehe sich die Zeilen schließen, glaub ich frei zu sein,
meist.
(Dornenreich, Leben lechzend Herzgeflüster)