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drunkenbruno

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16

Monday, March 1st 2010, 3:29pm

sry....

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invisible kid

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17

Monday, March 1st 2010, 4:09pm

Was sagt ihr zu den Vorwürfen, dass Metallica immer kommerzieller wird?


Ich habe genau zu DER Fragestellung übrigens damals meine Facharbeit in "Englisch" geschrieben. Wenn du Interesse hast, scan ich dir die mal ein, und schick sie dir.

Ansonsten gilt für mich auch (mal das Ganze in etwa in Stichpukten):

- Metallica = Einstiegsdroge in die härtere Gangart
- hebt sich von jeder anderen Band ab in irgendeiner Form ab (keine andere Thrash Melodie versteht es, so geil Härte mit Melodie zu verbinden m.M.n., und damit trifft diese Band abslut meinen Geschmack)
- ist unberechenbar/äußerst facettenreich (ziehen ihr eigenes Ding durch; egal, wie man es findet, das hat Respekt verdient)
- die Texte sind inhaltlich und rhetorisch ansprechend und fordernd (außer auf der St. Anger vielleicht)
- klingt vielleicht etwas banal, aber nicht ganz unwichtig: die Band gibt einem sehr viel Futter, und somit Möglichkeiten, sich mit ihr zu beschäftigen; das hat sicher großes, akquisitorisches Potenzial, und macht es jedem "Neu"fan einfach, da eine Bindung herzustellen

18

Monday, March 1st 2010, 7:31pm



Ich habe genau zu DER Fragestellung übrigens damals meine Facharbeit in "Englisch" geschrieben. Wenn du Interesse hast, scan ich dir die mal ein, und schick sie dir.

Das wäre total super. Würde mich sehr freuen und mit Sicherheit auch weiterhelfen. Vielen Dank!

Deathcrush 666

Szenejuppie

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19

Tuesday, March 2nd 2010, 11:20pm

Darf man fragen, wie du das hier auwertest und was für ein Studium bzw. Ausbildung dahintersteckt, oder gar nur normale Schule (ja soll es durchaus geben)? Mag nicht unbedingt für ne Werbeplattform da was zu sagen. Ansonsten gerne...
Just Remember Life's A Bitch


20

Wednesday, March 3rd 2010, 1:11pm

Ich studiere Germanistik (u.a.) und habe da einen Kurs zu subjektiven Theorien belegt. Wir haben da das Thema Metal ausgewählt, weil es da unserer Meinung nach Widersprüche gibt, was jetzt nicht negativ klingen soll. Wenn man Metaller sieht, dunkel gekleidet, böse, die gröhlende Musik etc. und dann hört, dass sie eigentlich sehr liebe Menschen sind und Wacken zB in der größe
das friedlichste Festival überhaupt ist, ist das schon ein interessanter Widerspruch. So etwas wollen wir untersuchen. Da ich eine Hausarbeit schreiben muss und Metallica eins der vorgeschlagenen Themen ist, die mich am meisten interessierten hab ich mich dafür entschieden.
Die Antworten untersuche ich auf Gemeinsamkeiten und Unterschiede, die ich dann zusammenfassend in meiner Arbeit erwähnen werde. Zusätzlich suche ich noch nach Meinungen von Metallern, die keine Fans der Band sind, um die dann nochmal mit Fan-Meinungen zuvergleichen. Im Grunde soll das nur einen kleinen Überblick über die Gedanken über die Band geben, quasi die subjektiven Theorien dazu, was ja dann wieder zum Oberthema des Kurses passt.
Wir haben so etwas schon mit Metal generell gemacht und waren in Clubs. Da haben wir einige Fragebögen ausfüllen lassen, die Besucher der Clubs waren wirklich sehr hilfsbereit, und später haben wir sie "auseinandergenommen" und abgeglichen, um aus den subjektiven Theorien eine objektivere zu erstellen. So ähnlich möchte ich das jetzt auch machen.

Anasazi

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21

Saturday, March 13th 2010, 2:23am

Ja, Männer mit langen Haaren, die sie sich zu Zöpfen zusammenbinden, sehen ja so böse aus. :P

Ich glaube gar nicht mal, dass die meisten wirklich "böse" aussehen wollen. In erster Linie geht es wohl eher um Abgrenzung von der ("iiih") Masse, die bekanntlich keine Ahnung von nix hat, Ausdruck von Individualität, der sich dann wiederum in einer ziemlich massigen Gruppierung wiederfindet, was aber nicht weiter schlimm ist, denn es gibt ja immer noch "die Anderen", und sicher auch ein wenig Provokation.
Wer dabei aber böse aussehen will, der will nicht auch zwangsläufig böses tun, sondern wohl eher eine gewisse Stärke ausstrahlen - abgesehen von der männlichen Biologie (nein, ich bin nicht sexistisch :whistling: ), tut da wohl auch die ewige Verwechslung von Angst und Respekt ihres dazu.
Und wer wirklich nur böse aussehen will, ist einfach ein Idiot.
Die meisten beginnen ihre rebellische Uniformierung in Verbindung mit einer Musikrichtung ja im Jugendalter und die meisten wachsen da auch wieder raus. Manche nicht. Alles in allem nichts neues und auch anderswo zu beobachten.

Was sieht an Metallern eigentlich so besonders böse aus?
Lange Haare beim Manne richten sich wohl eher gegen das normale (und sicherlich auch elterliche) Bild vom Mann. Schon bei den Beatles haben sich die älteren Herrschaften über die zu langen Haare aufgeregt (und den bösen Krach namens Rockmusik).
Dunkle Kleidung - da Schwarz in unserer Kultur ja die Trauerkleidung schlechthin ist, wird dunkle Kleidung immer gleich mit Tod und damit mit "Böse" assoziiert; auch weil sie im Gegensatz zur fröhlichen bunten Kleidung steht. Fröhliche bunte Kleidung ist auch wieder gesellschaftlich anerkannter. Will man sich von genau dieser Gesellschaft abgrenzen, dann ist schwarze oder zumindest dunkle Kleidung doch immer wieder die erste Wahl.
Man könnte von dunkler Kleidung auch auf Traurigkeit, Melancholie und so weiter und damit auf eine besondere Emotionalität schließen. Da wir uns aber schützen wollen, schließen wir lieber erst mal auf Gefahr, als sich mal etwas mehr Gedanken zu machen, und damit ist dunkle Kleidung = böse.
Ich schweife ab....


"Grölende Musik" steht keineswegs im Widerspruch zu einem friedlichen Gemüt. Schon mal was von passiv-aggressiv gehört? Außerdem sind wir es selbst, die wir unsere Gefühle in positiv und negativ einordnen.
Meiner bescheidenen Meinung nach, gibt es zwei Arten von Musik. Bei der einen geht es ausschließlich ums Geldverdienen. Die Mucke soll unterhalten und den Markt damit versorgen, was er gerade braucht, damit sie sich eben einfach gut verkauft und viele Leute davon leben können. Da es genug Leute gibt, die diese Musik mögen, weil sie ihnen das gibt, was sie sich von Musik versprechen und sie ihr Geld dafür ausgeben, hat sie durchaus ihre Daseinsberechtigung.
Bei der anderen sitzt man da, hat plötzlich ein Gefühl oder eine Inspiration oder eine Nachricht an die Welt und das dringende Bedürfnis, dies - in dem Fall in der Kunstform Musik – auszudrücken (oder so ähnlich). Wenn man damit noch ein paar andere irgendwie erreicht oder berührt, findet man das prima (natürlich aus Nächstenliebe - gibt einem aber auch Selbstbestätigung).
Jemand, der authentisch (!) sein Mikro anschreit, ist nicht besonders böse, sondern einfach nur jemand mit einem Gefühl, zu dem er steht und dem er Ausdruck verleit. Außerdem macht es immer noch einen Unterschied, weshalb man wütend ist. Und da kommen auch die Texte ins Spiel, die mir persönlich alles andere als unwichtig sind.
Bin ich zum Beispiel wütend über Rassismus, ist das gut, bin ich aber ein wütender Rassist, ist das böse (na, ein Rassist mag das genau andersrum sehen).

Ich finde, man könnte anstatt „grölend“, auch genau so gut „besonders gefühlsbetont und ausdrucksstark“ sagen.

Ich denke, um ein Musiker der letzten Art von Musik zu sein (bezogen auf meine eigene Kategorisierung weiter oben), muss man ein gewisses Maß an Emotionalität, Sensibilität und Einfühlungsvermögen mitbringen (so wie wohl alle Künstler). Ja ja, das klingt jetzt sicher für einige nach Weichei-Alarm. Aber damit meine ich den Gegensatz zu Menschen, die sehr unbekümmert oder unglaublich empathiebehindert durch's Leben gehen. Was wollen die uns schon anderes erzählen, als "la la la, die Welt ist wunderbar!" ?


Das war jetzt wieder verdammt viel und zu Metallica speziell bin ich jetzt noch gar nicht gekommen und es ist spät und ich bin müde...

Deshalb dazu nur so viel: James Hetfield hatte eine bescheidene Kindheit, und ohne ihn zu kennen, behaupte ich jetzt einfach mal, dass er auch recht sensibel ist.
Die Sache mit der bösen Kommerzialisierung: wer von Musik leben will, muss es auch als Geschäft sehen. Außerdem werden Menschen erwachsen, entwickeln sich und mit ihnen auch ihre Musik (wenn sie denn welche machen). Ich persönlich finde die musikalische Entwicklung von Metallica nicht negativ, sondern positiv. Ich bin aber auch - wär hät's gedacht - kein Metaller.
Aufgefallen sind mir Metallica durch das Schlagzeug, weil es weder nur im Hintergrund vor sich hin dümpelt, noch grell und übertrieben in den Vordergrund prescht, sondern echt geil und gleichwertig mir den anderen Instrumenten harmoniert. Inzwischen schätze ich auch James' Stimme, die eben nicht nur grölt, natürlich die geilen Gitarrensoli (die auch ich schmerzlich vermisst habe - ihr wisst schon wo) und ganz besonders die Texte.

Naja, und ich steh' immer noch auf den kleinen arroganten Lars. :thumbsup:

22

Friday, March 19th 2010, 11:40pm

Zusätzlich suche ich noch nach Meinungen von Metallern, die keine Fans der Band sind, um die dann nochmal mit Fan-Meinungen zuvergleichen.
Kleiner Tipp: Frag mal im Forum von powermetal.de nach - da gibt's 'ne Menge Leute, die Metallica nicht mögen ;)

Breaking your teeth on the hard life a'coming
(Show! Your! Scars!)
Cutting your feet on the hard earth running
(Show! Your! Scars!)
Breaking your life, broken beat and scarred
But we die hard!

Metallica - "Broken, Beat & Scarred"

23

Monday, March 29th 2010, 8:59pm

@Tine
Im Grunde findest du die meisten Antworten auf deine Fragen in dieser DVD. Kann man sich mittlerweile auch komplett auf youtube angucken..
http://www.youtube.com/watch?v=p8VfbbOdwKE



Falls die Sache nich schon abgehakt ist..

Die Interessantesten Antworten bekommst du jedenfalls von Leuten, die schon ewig in der Szene sind und auch wissen wovon sie reden. Über die Jahre hat sich einfach derbe viel geändert. Nix is eben mehr so, wies mal war.. :cray: ^^
°

Dum differtur, vita transcurrit

°

gelal

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24

Friday, April 9th 2010, 8:46pm

Also ich bin ja in der Zeit groß geworden, in der Metallica ihre Karriere gestartet haben. Und für mich war es damals ähnlich wie für die Jugend heute, die Bands kennen lernt in denen Leute spielen welche in ähnlichem Alter sind wie sie selbst. Mann ist fasziniert davon das die "junge" Garde der "alten" Garde das Wasser reichen oder sie sogar übertrumpfen kann. Man vergisst halt das auch diese mal jung angefangen haben. Aber egal, zum Thema. Metallica gehören ja neben Slayer, Anthrax und Exodus zu den Helden der Bay Aera und diese Bands haben mehr oder weniger den Thrash Metal erfunden. Warum nun ausgerechnet Metallica zum Aushängeschild dieser Musikrichtung wurden, weiß niemand so genau zu sagen. Anscheinend haben sie einen besonderen Reiz auf die Fans gehabt und waren zur rechten Zeit am rechten Ort. Ich habe auch damals schon Slayer und Co gehört aber Metallica hatten irgendwie eine magnetische Anziehung auf mich. Ich weiß ehrlich gesagt nicht warum, an der Optik der Jungs kann es nicht gelegen haben, denn bis 1986 wusste ich nicht mal wie die aussehen(im Osten war das teilweise so, leider). Es waren die Songs, in erster Linie die Musik die mich ansprach. Metallica und Co. waren ja auch die ersten, die die Metalszene verändert haben. Gut, Black Sabbath haben das schon viel früher getan(auch Venom will ich da erwähnen), aber erst mit dem Thrash wurde die Szene wirklich richtig durcheinander gewirbelt. Bis heute haben Metallica nichts an ihren Reiz für mich verloren und begeistern mich immer wieder aufs Neue. Ich bin jetzt keiner der jedes Album in den Himmel lobt, aber auch Load/Reload und, JA!!!, auch St.Anger haben ihre Momente.
Kein Album(außer vllt. Load und Reload) klingt wie das andere, jedes mal hat sich die Band verändert, manchmal weniger manchmal mehr und bei fast jeder Scheibe gab es hitzige Diskussionen, auch dies ist für mich ein Grund für die Popularität der Band. Nicht zuletzt durch ihren Megaseller "Metallica", ihrem kommerziell erfolgreichstem Album, haben die Jungs wohl die größte Fangemeinde weltweit.
Was den Vorwurf des Kommerz angeht, nun, wenn man der Band vorhalten will dass sie mit ihrer Musik Millionen verdient haben, kann man von Kommerz reden, aber was gibt es denn besseres als sein Hobby zum Beruf zu machen, davon leben und am Ende sogar reich werden zu können. Was das Merchandising angeht kann man ihnen vllt. Ausverkauf vorwerfen, aber solange es genug Leute gibt die allen "Scheiß" kaufen, gibt es der Band recht.

in diesem Sinne

stay metal(lica)
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This post has been edited 1 times, last edit by "gelal" (Apr 9th 2010, 8:53pm)


Malacoustix

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25

Friday, April 9th 2010, 10:32pm


...Metallica gehören ja neben Slayer, Anthrax und Exodus zu den Helden der Bay Aera


Ich will ja nicht Klugscheißen, aber nur der Richtigkeit halber: Slayer ist eine Band aus L.A., genauso wie Megadeth dort gegründet wurden und Anthrax sind eine Band aus dem Großraum New York, also East Coast Thrash Metal wie auch Overkill oder später Nuclear Assault. Das hört man auch deutlich, weil diese Bands mehr Punk/Hardcore Einflüsse in ihren Liedern haben.

Zur Bay Area kann man noch Bands wie Testament, Heathen, Forbidden, Vio-lence rechnen, die waren aber ein paar Jahre zu spät dran, um wirklich Erfolg zu haben. Die Popularität von Metallica im Vergleich zu anderen Bands, die zur selben Zeit enstanden sind, erkläre ich mir dadurch, dass sie den goldenen Mittelweg zwischen Melodie und Härte gefunden sowie gut arrangierte Songs komponiert haben und nicht auf Teufel komm raus die Härtesten im Extrem Metalbereich sein mussten.
Thrash Bands, die man anchecken sollte:

HeXeN
Savage Messiah
Havok (US)

gelal

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26

Monday, April 12th 2010, 9:12pm

Hey in dem Fall darfst du klug scheißen!!!

Stimmt, sorry da hab ich mich etwas vertan, passiert mir öfter das ich die Thrash "Heroes" immer mit der Bay Aera gleichsetzte. Du hast natürlich recht!
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