Versuch' in Zeichen fortzueilen,
ungefangen ist mein Geist,
ehe sich die Zeilen schließen, glaub ich frei zu sein,
meist.
(Dornenreich, Leben lechzend Herzgeflüster)
Ziemlich simpel gehalten für Mastodon Verhältnisse, bin gespannt wie der Song im Album integriert ist. xD Aber irgendwie schaffen sie es, die Härte von den früheren Alben mit den Melodien von Blood Mountain/Crack the Skye zu kombinieren. Oder find nur ich das?
(Bevor mich Magnetica oder sonstwer wieder falsch versteht wie bei In Flames, ich find das Album NICHT schlecht!) Vergesst alles, was ihr von Mastodon gewohnt seid. Das hier klingt komplett anders. Im Prinzip ist das nicht Mastodon, sondern eine andere Band, die aus den gleichen Mitgliedern besteht. Klingt für mich zumindest so.
Black Tongue ist mit Abstand der härteste und schnellste Song. Das Album wird mit einer Ausnahme von Beginn an immer langsamer und weinerlicher. Black Tongue haut rein und geht sofort ins Ohr, Curl of the Burl sind irgendwie so die Überreste davon, Blasteroid ist so fröhlich wie noch nie ein Mastodon Song war, Stargasm erinnert an Pink Floyd, Dream Theater, Opeth und Konsorten. Und genau so gehts weiter. Alles höchstens unteres Midtempo, sehr psychedelisch, sehr progressiv, sehr anstrengend zu hören, aber auch sehr musikalisch. Auf keinen Fall eine einfache Platte, die wächst garantiert mit jedem Durchlauf. Brents Gesang hat sich übrigens ziemlich verändert, liegt vielleicht aber auch daran, dass das Ganze nicht mehr so hart ist und er dadurch irgendwie natürlicher singen kann. Die Platte wirkt teilweise n bisschen wie n chilliger Jam bei Regenwetter. Der Titeltrack ist übrigens überraschenderweise ne Ballade (wo gibts denn sowas bitte noch? oO). Nach der Hälfte vom Album hab ich die Hoffnung aufgegeben, dass es schneller wird Und wenn der Hörer erstmal bei "Creature Lives" angekommen ist (was bis jetzt mein Highlight ist), fragt er sich wohl, ob er hier spätes Pink Floyd hört oder ob das noch Mastodon ist. Übrigens klare Anleihen von 70er Rock à la The Who an vielen Stellen. Screaming gibts kaum noch. So gut wie gar nicht eigentlich.
Wie gesagt, man darf hier nicht an bisheriges Mastodon denken beim Hören, dann ist das Album klasse
Aber ich bin mal gespannt, was das so für Reaktionen hervorbringen wird von den Fans. Denn mit so nem Album kann nicht jeder "normale" Mastodon Fan was anfangen.
(Bevor mich Magnetica oder sonstwer wieder falsch versteht wie bei In Flames, ich find das Album NICHT schlecht!)
Hört sich aber doch nicht schlecht an, was du schreibst. Obwohl ich in letzter Zeit irgendwie kaum noch Lust auf Mastodon hatte, hast du gerade ordentlich Spannung kreiert. Habe nun doch wieder Bock auf das Album. Na, dankeschön!!!
Versuch' in Zeichen fortzueilen,
ungefangen ist mein Geist,
ehe sich die Zeilen schließen, glaub ich frei zu sein,
meist.
(Dornenreich, Leben lechzend Herzgeflüster)
Ne mal im ernst. Im Gegensatz zu Hunter war Crack the Skye richtig eingängig... Wird noch einige Durchläufe dauern, bis man da alles raushört und sich reingearbeitet hat. Mit dem letzten Album hat es schon wenig zu tun, mit den vorhergehenden braucht man gar nicht erst anzufangen.
Gab nur 2-3 härtere Songs, was aber auch nichts schlechtes heißen muss .
Und die nächste tolle Scheibe...! Die wächst und wächst mit jedem Durchlauf. Meine Favs bisher: Black Tongue, Stargasm, Octopus, The Hunter, Dry Bone Valley, Creature Lives und The Sparrow. Pink Floyd sind hier schon als Reminiszenz gefallen, guter Vergleich.
Unglaublich momentan, soviel gute Musik und so wenig Zeit zum Genießen...
Das Album ist wirklich große klasse, ich habs mittlerweile bestimmt 10-15 mal gehört. Nach In Flames das beste seither dieses Jahr. Die Songs haben irgendwie alle was eigenes, aber insgesamt klingen sie auch gut. Fantastisch gemacht. Teils erinnern mich aber die Songs etwas an Blood Mountain, vor allem das Ende beider Alben hat ne ähnliche Stimmung. Aber es ist ja die gleiche Band Absolute Empfehlung! Spielen meiner Meinung nach Anthrax, Opeth und DT in Boden momentan...
Versuch' in Zeichen fortzueilen,
ungefangen ist mein Geist,
ehe sich die Zeilen schließen, glaub ich frei zu sein,
meist.
(Dornenreich, Leben lechzend Herzgeflüster)